Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration durch enge Zusammenarbeit von Jobcenter und Betrieb | Kreis Warendorf
Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration durch enge Zusammenarbeit von Jobcenter und Betrieb
Mit gezielten Förderinstrumenten und enger Begleitung durch den Arbeitgeberservice unterstützt das Jobcenter Kreis Warendorf Arbeitssuchende und Betriebe bei der nachhaltigen Arbeitsmarktintegration. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die erfolgreiche Vermittlung von Oleksii Parkhomchuk aus Warendorf. Der 33-jährige Familienvater stammt aus der Ukraine und besitzt Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau B1. „Eine Arbeitsaufnahme ist also auch mit eingeschränkten Deutschkenntnissen möglich, wenn Motivation, Lernbereitschaft und betriebliche Unterstützung zusammenkommen“, so Hendrik Dartmann vom Arbeitgeberservice des Jobcenters erfreut.
Oleksii Parkhomchuk zeigte bereits in den Beratungsgesprächen ein hohes Maß an Engagement und Zuverlässigkeit. Er arbeitete aktiv mit und brachte eigene Ideen ein. Von 2022 bis 2023 war er als Produktionshelfer tätig. Im Anschluss nahm er an einer Maßnahme bei einem Arbeitgeber teil, bei der er handwerkliche Tätigkeiten im Bereich Ausbau und Montage übernahm. Um weitere berufliche Perspektiven zu eröffnen, organisierte das Jobcenter im April 2025 eine Maßnahme bei einem Arbeitgeber in einer Bautischlerei. Eine Einstellung war aufgrund der Betriebsgröße zwar nicht möglich, jedoch verlief die Maßnahme sehr erfolgreich. Der Betrieb bescheinigte Oleksii Parkhomchuk eine gute Arbeitsleistung und empfahl ihn ausdrücklich weiter.
Auf dieser Grundlage stellte Henrik Dartmann den Kontakt zu Berthold Derking, Inhaber der Firma derking Metall Glas Holz in Warendorf, her und begleitete den weiteren Vermittlungsprozess. Nach einem erfolgreichen Praktikum kam es zum Abschluss des Arbeitsvertrags. Der Arbeitgeber wurde durch einen Eingliederungszuschuss des Jobcenters unterstützt, der den zusätzlichen Einarbeitungsaufwand in der Anfangsphase abfedert.
Oleksii Parkhomchuk ist inzwischen seit mehreren Monaten im Betrieb im Bereich der Montage u.a. von Terrassendächern, Wintergärten und Beschattungssystemen beschäftigt. Sein Arbeitgeber ist sehr zufrieden mit seiner Leistung und hebt insbesondere seine Motivation hervor. „Man merkt deutlich, dass er arbeiten möchte. Das ist erst einmal das Wichtigste, alles Weitere lernt er im Betrieb. Auch seine sprachlichen Fähigkeiten entwickeln sich im Arbeitsalltag stetig weiter“, berichtet Berthold Derking.
Das Beispiel von Oleksii Parkhomchuk zeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Integrationsfachkräften, Arbeitgeberservice und Betrieben ist. Durch individuelle Begleitung, praxisnahe Instrumente wie Maßnahmen bei einem Arbeitgeber und dem gezielten Einsatz von Förderleistungen können nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse entstehen.
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