Landesweiter Warntag am 12. März | Kreis Warendorf
Landesweiter Warntag am 12. März
Der Kreis Warendorf hat in den vergangenen Jahren immer wieder selbständig Warntage bzw. Probealarme organisiert, um die viele nachgerüsteten Sirenen technisch zu überprüfen und um das Bewusstsein der Bevölkerung für die Notwendigkeit der Eigenvorsorge zu schärfen. Nun findet am Donnerstag, 12. März 2026 der landesweite Warntag statt. Um 11.00 Uhr werden zentral aus dem Lagezentrum der Landesregierung Warn-Apps, die Sirenen und der Cell Broadcast auch für den Kreis Warendorf aktiviert.
Bei den Sirenen wird zuerst die Entwarnung (1-minütiger Dauerton) zu hören sein. Danach folgt nach fünf Minuten der Warnton (1-minütiger auf-und abschwellender Ton). Dem folgt nach weiteren fünf Minuten erneut die Entwarnung.
Derzeit gibt es im gesamten Kreis 104 stationäre Sirenen; jede Kommune ist mit mindestens einer Sirene ausgestattet. Auch auf dem Kreishausdach befindet sich seit 2019 eine große Sirene.
Ertönt das Warnsignal (1-minütiger auf- und abschwellender Ton) sollte man einen schützenden Bereich, etwa ein Haus, aufsuchen, das Radio einschalten und auf die Durchsagen achten. Die Leitstelle des Kreises hat die Möglichkeit, das aktuelle Programm von Radio WAF zu unterbrechen und Durchsagen zur gegenwärtigen Gefahr und zum richtigen Verhalten abzusetzen. Dies wurde in der Vergangenheit bereits erfolgreich geprobt. Ein einminütiger Dauerton signalisiert der Bevölkerung die Entwarnung.
„Wer einen ausreichenden Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten sowie Taschenlampen, Batterien und Kerzen zu Hause hat, leistet im Notfall einen wichtigen Beitrag. Denn dann können sich Feuerwehr und Hilfsorganisationen um die Menschen kümmern, die sich aus eigener Kraft nicht helfen können. Bitte bereiten Sie sich vor“, appelliert Landrat Dr. Olaf Gericke an die Menschen im Kreis Warendorf.
Auch das Land legt in diesem Jahr einen besonderen Fokus auf das Thema „Selbstschutz“. Ordnungsdezernentin und Krisenstabsleiterin Petra Schreier betont: „Die individuelle Vorsorge eines jeden Einzelnen kann Leben schützen, Schäden begrenzen und Einsatzkräfte entlasten.“
Das Ministerium des Innern hat dazu die Broschüre „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ herausgegeben. Diese finden Sie online:
https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/versionen_selbstschutzguide.
„Wir beteiligen uns im Kreis Warendorf selbstverständlich am landesweiten Warntag, um die Bevölkerung auf die verschiedenen Möglichkeiten der Warnung wie Cell Broadcast, Warn-Apps oder die Sirenen hinzuweisen“, so Kreisbrandmeister Patrik Hillebrand.
Beim Cell-Broadcast wird auf jedem empfangsbereiten Handy im betroffenen Gebiet eine deutliche akustische Warnung ausgelöst. Diese ist auch zu hören, wenn das Mobiltelefon stumm geschaltet sein sollte. Zudem werden schriftliche Informationen über die Gefährdungslage – in diesem Fall über den Probealarm – übermittelt.
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