Ergebnisse der KI-Potenzialanalyse vorgestellt

Wertvolle Einblicke für Studierende: HSPV|NRW im Einsatz für Kommunen und Kreis

 

Studentinnen und Studenten haben im Rahmen ihrer Abschlussarbeit die Fachämter der 13 Rathäuser und der Kreisverwaltung auf KI-Einsatzmöglichkeiten untersucht. Die Ergebnisse der KI-Potenzialanalyse in Kooperation mit der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV|NRW) sind jetzt vorgestellt worden. Bei einer Abschlussveranstaltung präsentierten sie den Städten und Gemeinden nun ihre Analyseergebnisse sowie die daraus abgeleiteten Erkenntnisse. Das studentische Team konnte dabei auch wertvolle Einblicke in die kommunale Behördenwelt gewinnen. Das Fazit der Untersuchung: Die gute Zusammenarbeit von Kommunen und Kreis in Sachen Digitalisierung sollte aufrechterhalten und auch weiter intensiviert werden.

 

Darüber hinaus zeigen die von den Studenten erarbeiteten KI-Vorschläge ein breites Spektrum an kommunalen Einsatzmöglichkeiten: Für den Bürgerservice und die interne Verwaltung wurden zum Beispiel KI-gestützte Voicebots und ein Lebenslagenassistent sowie interne KI-Systeme zur allgemeinen Prozessautomatisierung vorgeschlagen. Im Bereich Infrastruktur und Umwelt reichen die Ideen von einer automatisierten Straßenzustandsüberwachung, einer Mülltrennungs-KI und smarten Ampeln bis hin zur Energieoptimierung öffentlicher Gebäude. Überdies ist das Potenzial weiterer den Kommunen bereits bekannter Projektideen und Ansätze nochmals bestätigt worden. 

 

Michael Ottmann, Dezernent für Bauen, Planung und Umwelt, dankte den Studierenden für ihren Einsatz: „Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie verändert bereits heute die Art und Weise, wie wir arbeiten, Entscheidungen treffen und Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger erbringen. Ein großes Dankeschön gilt den Studierenden für ihre Arbeit in den vergangenen Wochen. Die Ergebnisse bieten eine Grundlage für die weitere Beschäftigung mit dem Thema.“

 

Daniel Höing, Koordinator der Smart Region, unterstrich den praktischen Mehrwert für die Region: „Unser Ziel wird es auch weiterhin sein, herauszufinden, wie und an welcher Stelle künstliche Intelligenz unseren Kommunen helfen kann. Entscheidend ist dabei, konkrete Anwendungsfälle zu prüfen und die Potenziale realistisch einzuschätzen.“

 

Auch Laura Schmidt, die wissenschaftliche Betreuung der Studierenden, zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden: „Das studentische Team ist mit viel Neugier an das Projekt herangegangen und hat unterschiedliche Ansätze und Potenziale in den Rathäusern und im Kreis identifiziert. Die Zusammenarbeit mit Kommunen und Kreis war dabei sehr konstruktiv und hat den Studierenden wertvolle Einblicke in die Praxis ermöglicht.“

 

Die Smart Region Kreis Warendorf ist ein Zukunftsprojekt der 13 Städte und Gemeinden sowie des Kreises Warendorf. Ziel ist es, die Digitalisierung strategisch, nachhaltig und zum Nutzen aller Menschen in der Region zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen Teilhabe, Transparenz, Vernetzung und die Schaffung digitaler Mehrwerte für Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Alltag. Durch interkommunale Kooperation, gemeinsame Datenplattformen und innovative Technologien werden Synergien genutzt, Doppelstrukturen vermieden und lebenswerte digitale Lösungen für die gesamte Region entwickelt.

 

Mehr Infos zur Smart Region: www.smart-region-waf.de

 




Kontakt und Anfahrt

Kreisverwaltung Warendorf

Waldenburger Straße 2
48231 Warendorf

 

Telefon: 02581 53-0
Fax: 02581 53-1099
verwaltung(at)kreis-warendorf.de

 

Allgemeine Öffnungszeiten der Verwaltung

Montag-Donnerstag: 8.00 - 16.00 Uhr

Freitag: 8.00 - 14.00 Uhr

Oder nach Vereinbarung.

Für die Zulassungsstellen in Beckum und Warendorf, die Führerscheinstelle sowie das Bauamt und für Ausländerangelegenheiten gelten abweichende Öffnungszeiten, die Sie hier nachlesen können.