Landrat erradelt Stewwert

In den 13 Städten und Gemeinden des Kreises Warendorf entsteht immer etwas Neues. Daher setzt sich Landrat Dr. Olaf Gericke in jedem Sommer auf die Leeze, um sich in den Orten des Kreises über Neuigkeiten und Entwicklungen zu informieren. Am Montag ging es bei wechselhaftem Wetter in den äußersten Südwesten des Kreises – nach Drensteinfurt.

 

Am bekannten und bei Einheimischen und Touristen beliebten Haus Venne trafen sich der Landrat und seine Mitarbeiter mit Bürgermeister Markus Wiewel und seinem Team. Haus Venne ist seit einiger Zeit ein Standort des städtischen Standesamtes und wird aufgrund seines besonderen Ambientes und seiner Feierscheune ausgesprochen gerne für Hochzeiten gebucht. Die Gruppe fuhr über den neuen Radweg in Richtung Herbern, um sich an der Kreuzung bei Haus Venne einen Überblick über die Verkehrssituation an dieser als Unfallschwerpunkt bekannten Straßenkreuzung zu verschaffen.

 

Bürgermeister Wiewel erklärte, dass er in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW nach einer sicheren und gleichzeitig effizienten und für alle Verkehrsteilnehmer angenehmen Lösung sucht. Er sieht vor allem Potenzial in einem modernen Kreisverkehr, der keine Wartung wie eine Ampel braucht und in verkehrsarmen Zeiten keine Wartezeiten nötig macht. „Ein Kreisverkehr soll in erster Linie natürlich Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bieten, kann aber auch durch Gestaltung zu einem positiven Landschaftsbild führen“, so der Bürgermeister.  

 

Von Mersch ging es über gut ausgebaute Radwege und wenig frequentierte Nebenstrecken nach Drensteinfurt. Wiewel berichtete, dass er mit dem Münsterland e. V. im Austausch sei, um die 100-Schlösser-Route, die aktuell um Drensteinfurt herum führt, durch den Ortskern zu leiten. 

 

Der Sportplatz ist stets für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Gerade in der dunklen Jahreszeit bietet sich die beleuchtete Tartanbahn für Jogger an, die in der Dunkelheit ungern im Wald oder auf Wirtschaftswegen außerhalb des Ortes laufen. Dort, in unmittelbarer Nähe des Schwimmbades, sollen in Zukunft auch Stellmöglichkeiten für Caravans entstehen, um (Rad)-Touristen anzulocken, die wiederum den Ortskern beleben sollen. In Drensteinfurt soll im Bereich des Ladestrangs die Fläche eines ehemaligen Emaille-Betriebes entwickelt und für die Ansiedlung von Gewerbe genutzt werden, was langfristig auch die Gewerbesteuereinahmen der Stadt Drensteinfurt erhöhen soll.

 

Die interessante und kurzweilige Exkursion endete bei einer Tasse Kaffee, einem Stückchen Kuchen und Gesprächen über die 1175-Jahr-Feier und die Städtepartnerschaften mit dem französischen Ingré und dem italienischen Castel Maggiore.

 

„Der neue Bürgermeister der Stadt Drensteinfurt, Markus Wiewel, hat sich gemeinsam mit seinem Team im Rathaus viel vorgenommen, um die Attraktivität der Stadt weiter zu steigern, sie für Touristen interessanter zu machen und zusätzliches Gewerbe anzusiedeln“, resümierte Landrat Dr. Olaf Gericke nach der Tour durch Stewwert.




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