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Initiative „Zukunft der ärztlichen Versorgung“: Medizinstudenten informierten sich im Marienhospital Oelde aus erster Hand

Medizinstudierende, die am Treffen der Initiative „Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf“ teilnahmen, begrüßten Dr. Klaus Welslau (Chefarzt Marienhospital Oelde, vorne hockend), Petra Lummer (Gesundheitsplanerin Kreis Warendorf, 1.v.l.) und Gesundheitsamtsleiterin Dr. Elke Rehfeldt (5.v.l.) sowie Dr. Ursula Sprenker (Praxisnetz Beckum, Ennigerloh, Oelde, 4.v.l.), Dr. Hans Joachim Hilleke (Praxisnetz Warendorfer Ärzte, 8.v.l.), Ines Dickmann (Kassenärztliche Vereinigung, 12.v.l.) und Dr. Rudolf Ernst (Kassenärztliche Vereinigung, 14.v.l.).

„Sie haben den tollsten Beruf gewählt, den es gibt.“ So begrüßte Dr. Klaus Welslau, Chefarzt im Marienhospital Oelde, 13 Medizinstudierende, die auf Einladung der Initiative „Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf“ zu einem ersten gemeinsamen Treffen gekommen waren. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben jeweils einen Bezug zum Kreis Warendorf. Sie absolvieren derzeit ihr Medizinstudium im zweiten bis neunten Semester an unterschiedlichen Unis in ganz Europa.

Dr. Klaus Welslau informierte zu Beginn über das aktuelle sehr gute ärztliche Versorgungsangebot im Kreis Warendorf. Sehr eindrucksvoll schilderte Dr. Melanie Schoppmann, Assistenzärztin in der chirurgischen Klinik im Marienhospital, ihren beruflichen Werdegang und ihren spannenden Arbeitsalltag aus Krankenhaussicht.

 

Dr. Hans Joachim Hilleke, Vorsitzender Praxisnetz Warendorfer Ärzte, und Dr. Ursula Sprenker, stellvertretende Vorsitzende Praxisnetz BEO, berichteten über ihre abwechslungsreichen Tätigkeiten im hausärztlichen Bereich. Ines Dickmann von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) konnte unter anderem auf viele finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten hinweisen, die Medizinstudierende bereits während ihrer Famulatur und auch während des Praktischen Jahres in Westfalen-Lippe erhalten können.

 

Abschließend stand Praktisches auf dem Programm. Einige Medizinstudenten sammelten am Abend erste praktische Erfahrungen mit einem Endoskop. Sie durften üben, endoskopisch Gummibärchen aus dem Magen eines „Stoffkrokodils“ zu entfernen. Auch konnten die angehenden Ärztinnen und Ärzte die Herz-Lungen-Wiederbelebung üben und erhielten zudem grundlegende medizinische Hintergrundinformationen.

 

„Ein gelungener Abend mit vielen interessanten Informationen“, so das abschließende Fazit des erstmaligen Treffens. Die Medizinstudierenden konnten viel Neues mitnehmen – wie zum Beispiel, dass Medizinerinnen und Mediziner in sehr unterschiedlichen Bereichen tätig werden können.

 

Ein weiteres Treffen stand auf der Wunschliste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Weitere Informationen erteilt Petra Lummer vom Kreisgesundheitsamt, Tel. 02581/ 53-5302.

 

Infokasten: Initiative Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf

Mitglieder der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Warendorf haben die Initiative „Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf“ gegründet. Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um frühzeitig gegen den Hausärztemangel in der ländlichen Region aktiv zu werden. Beteiligt sind das Gesundheitsamt, die Kliniken im Kreis Warendorf, die Praxisnetze der Ärzte, der Ärzteverein Warendorf sowie die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe. Für Medizinstudierende besteht die Möglichkeit, sich für den E-Mail-Verteiler aerzte.zukunft@kreis-warendorf.de anzumelden. Über diesen Verteiler wird zu den Treffen eingeladen. Zudem werden darüber regelmäßig interessante Neuigkeiten mitgeteilt – u.a. aus der medizinischen Versorgung aus dem Kreis Warendorf.


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