Außergewöhnliche Eisbildung auf der Ems 1941

In dem Archivbestand des Umweltamtes dokumentiert die Akte „Kreis Warendorf Amt für Umweltschutz Nr. 779“ die Witterungsverhältnisse im Januar 1941:

 

Starker Frost bewirkte eine außergewöhnliche Eisbildung auf der Ems. Der Fluss war in weiten Teilen Warendorfs zugefroren. Das Eis verkeilte sich an den Brücken, wodurch diese einzustürzen drohten.

 

Ebenso erhielten die Warendorfer Webereien kein Wasser für ihre Kesselanlage. Ein Stillstand der Produktion drohte. Zudem wurde der Betrieb der Turbinen des E-Werkes gestört.

 

Um den Eisgang einzudämmen und das Wasser ablaufen lassen zu können wurde die Technische Nothilfe angefordert.

 

Unterstützt von Münsteraner Kameraden legte die Technische Nothilfe zwischen dem 11. und 13. Januar 1941, insbesondere durch Sprengungen, rund 800 Meter der Ems frei.




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