80 Jahre Kriegsende in Ahlen und Beckum | Kreis Warendorf
80 Jahre Kriegsende in Ahlen und Beckum
Am 31. März 1945 bzw. 1. April (Ostersonntag) endete der Zweite Weltkrieg in Ahlen und Beckum. Beide Städte wurden gegen den Befehl des NSDAP-Gauleiters, bis zur letzten Patrone Widerstand zu leisten, den US-Truppen kampflos übergeben. Dadurch wurden tausende Menschenleben gerettet. In Ahlen war der Lazarettchef Paul Rosenbaum, in Beckum der Major Rudolf Dunker dafür verantwortlich, dass Ahlen und Beckum nicht total zerstört wurden wie andere Städte des Münsterlands. Helden sind die beiden dennoch nicht, denn sie trafen schlichtweg Vernunftentscheidungen und folgten – erst ganz am Ende des Kriegs – nicht mehr dem gnadenlosen Wahn der NS-Führung. Noch im Juli 1944 hatte Rosenbaum auf einer Massenversammlung auf dem Ahlener Marktplatz eine Lobrede auf Adolf Hitler gehalten. Auch Rudolf Dunker kämpfte noch einige Tage nach der Übergabe Beckums weiter – offenbar, weil er immer noch an den „Endsieg“ glaubte. Das neue Buch des Autors Peter Littke mit vielen Quellen aus dem Kreisarchiv zeichnet sein Schicksal und das Kriegsende in Beckum nach.
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