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Münsteraner Studierende ein Semester lang im Kreisarchiv

Über regelmäßigen Besuch von der Universität Münster darf sich in diesem Semester das Kreisarchiv freuen. Bereits zum zweiten Mal findet ein Austausch mit dem Institut für vergleichende Städtegeschichte statt. Im Rahmen des Seminars „Die Ämter und Städte der Altkreise Beckum und Warendorf im 19. Jahrhundert“ befassen sich die Studierenden mit Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft um 1900. Betreut wird das Seminar von Prof. Dr. Werner Freitag, Lehrstuhlinhaber für westfälische und vergleichende Landesgeschichte, und Kreisarchivar Dr. Knut Langewand.

 

Das Seminar soll für die Städte und Landgemeinden der Altkreise aufzeigen, in welcher Form der wirtschaftliche und soziale Wandel verliefg und wie die preußische Verwaltung vor Ort funktionierte. Einige Studierenden beabsichtigen, ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu einem ortsgeschichtlichen Thema zu erarbeiten – und mit Quellen des Kreisarchivs. „Durch das Seminar werden die Studierenden nicht nur thematisch in die Verwaltungsgeschichte der Altkreise Beckum und Warendorf eingeführt, sondern auch in das wissenschaftliche Arbeiten mit archivischen Quellen.“

 

„Ran an die Quellen“ – das Seminar der Uni Münster im Warendorfer Kreishaus (Foto: Kreis Warendorf)

Das Seminar begleitet ein Vorhaben des Instituts für vergleichende Städtegeschichte: Anfang kommenden Jahres startet das von der Sparkasse Münsterland-Ost geförderte Projekt  eines Historischen Atlas der Städte und Gemeinden des Kreises Warendorf und der Stadt Münster im 19. und 20. Jahrhundert.

 

„Die Studierenden tragen also direkt zur landesgeschichtlichen Forschung bei“, freut sich Werner Freitag. Jeden Donnerstag kommen die Studierenden nun bis Februar nach Warendorf – eine Kooperation, von welcher alle Seiten profitieren sollen. 


 

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