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Zukunft für die älter werdende Gesellschaft im Kreis aktiv gestalten

Informierten über Strukturen für eine älter werdende Gesellschaft: Ele Diekmann (ehrenamtliche Initiatorin des Projektes Pflegebegleiter in Vlotho u. Bad Salzuflen), Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Rita Müller (Projekt Pflegebegleiter in Vlotho und Bad Salzuflen), Anne Middendorf (Sozialamtsleiterin Kreis Warendorf), Dr. Vera Gerling (Projektmitarbeiterin Gesundheitswirtschaft Südwestfallen, Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis), Brigitte Klausmeier, (Sozialdezernentin Kreis Warendorf) und Egbert Steinhoff (Seniorenbüro Stadt Beckum).

„Zukunft aktiv gestalten – Entwicklung gemeinsamer Strukturen für eine älter werdende Gesellschaft“: das war das Thema einer Fachveranstaltung des Kreises Warendorf, die im Berufskolleg Beckum stattfand. Die Veranstaltung richtete sich an Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden, Fachkräfte der Altenhilfe und Pflege sowie des Gesundheitswesens und ehrenamtliche Initiativen rund um das Thema „Älter werden“.

 

Im Vordergrund standen Fragen, wie Städte und Gemeinden den Chancen und Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft begegnen können, welche örtlichen Strukturen notwendig sind, um Teilhabe und ein gutes Leben im Alter zu ermöglichen und wie diese gestaltet werden können, damit sie gelingen.

 

Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Mitglied der Siebten Altenberichtskommission; Lehrstuhlinhaber für allgemeine Soziologie, Arbeit und Wirtschaft und wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und  Regionalentwicklung der Ruhr-Universität-Bochum, stellte in seinem Vortrag die zentralen Inhalte und Handlungsempfehlungen des Siebten Altenberichts „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“ vor. Dabei betonte er insbesondere, dass Kommunen, Sozialorganisationen und weitere Akteure nicht nur ihre eigenen Organisationsinteressen verfolgen sollten, sondern dem sogenannten „Silodenken“ aktiv begegnen, um Doppelstrukturen zu vermeiden.

 

Ebenso hob Prof. Dr. Heinze die große Bedeutung von quartiersnahen Versorgungsystemen sowie einem Betreuungsmix aus professionellen und ehrenamtlichen Angeboten für hilfe- und pflegebedürftige Menschen hervor.

 

Anschließend wurde in vier verschiedenen Workshops zu den Themen „Von der Wohnungspolitik zu einer umfassenden Wohnpolitik“, „Gesundheitliche Versorgung- präventiv und wohnortnah“, „Gestaltung bedarfsgerechter und leistungsfähiger Infrastrukturen vor Ort“ sowie „Sorge und Pflege in gemeinsamer Verantwortung“ diskutiert.

 

Als Resümee der Veranstaltung wurde festgehalten, dass eine Vernetzung der Angebote und Strukturen unerlässlich ist, um die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft zu bewältigen.

 

Zudem bot ein Markt der Möglichkeiten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich über die vielfältigen und unterschiedlichsten  Angebote rund um das „Älter werden im Kreis Warendorf“ zu informieren. Folgende Angebote und Initiativen waren mit Informationsständen vertreten: TaT – Technische Assistenz Tilbeck, Malteser Mobiler Einkaufwagen Warendorf, Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe, Demenz-Servicezentrum Münsterland, Kreispolizeibehörde Warendorf- Sicherheit für Senioren, Malteser Drensteinfurt Café Malta, Anti-Rost Kreis Warendorf e.V., Initiative 55+ der Stadt Beckum sowie die Pflege- und Wohnberatung des Kreises Warendorf.

 

Eine Ausführliche Dokumentation der Fachveranstaltung finden Sie hier.


 

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