Springe zum Inhalt Springe zur Suche Springe zur Startseite

Sonnendach-Check

Die Menschheit steht vor der großen Herausforderung, die weltweite Energieversorgung auf 100 % erneuerbare Energien umzustellen. Dies kann nur gelingen, wenn viele Privatleute und Unternehmen diese Aufgabe mittragen. Die Nutzung der Sonnenenergie ist ein Baustein hierzu. Wussten Sie, dass die Sonne der Erde in weniger als drei Stunden so viel Energie liefert, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr für Strom, Wärme und Mobilität verbraucht? Schauen Sie doch mal ob, sich die Sonnenenergienutzung auch bei Ihnen lohnt. Hilfestellungen finden Sie auf dieser Seite.

Drei Gründe, warum sich Photovoltaik- und Solarthermieanlagen lohnen

  1. Solaranlagen sind wirtschaftlich: Nach ca. 10 bis 15 Jahren haben die Anlagen ihre Baukosten in der Regel wieder eingespielt - bei einer Lebensdauer von 25 Jahren oder mehr. Photovoltaikanlagen werden heutzutage - ähnlich wie Solarthermieanlagen - zur Eigenversorgung ausgelegt. Produzieren und verbrauchen Sie Ihre eigene, kostengünstige Energie vom Dach!
  2. Solaranlagen machen unabhängiger: Selbst produzierte und verbrauchte Energie müssen Sie nicht kaufen, da Sie ihr eigener Energieerzeuger sind! Mit einem Strom- oder Wärmespeicher werden Sie dementsprechend noch unabhängiger. Die Baukosten für die Sonnenernte vom eigenen Dach können Sie heute schon planen, die Entwicklung der Energiepreise kann niemand vorhersehen - tendenziell steigen sie aber.
  3. Solaranlagen senken die CO2-Emissionen: Durch Solaranlagen wird die Energieversorgung durch klimaschädliche, fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas ersetzt. Tragen Sie somit aktiv zum Klimaschutz bei!

Weitere Argumente für Photovoltaik- und Solarthermieanlagen

Die Anlagen rechnen sich wirtschaftlich

Die Anlagen rechnen sich wirtschaftlich

Trotz der bisher sinkenden Einspeisevergütung lohnt sich eine Photovltaikanlage trotzdem: Nach 10 bis 15 Jahren hat sich eine Anlage armotisiert, das heißt ihre Kosten wieder eingebracht. Da sie im Normalfall mehr als 20 Jahre halten, schaffen sie Gewinn. Besonders gewinnbringend sind die Anlagen wenn man den erzeugten Strom selber nutzt, weil man deswegen keinen Strom vom Stromanbieter kaufen muss. In Verbindung mit einem Stromspeicher kann man umso mehr sparen, allerdings braucht dieser momentan noch länger um sich zu amortisieren.

Man wird unabhängiger

Man wird unabhängiger

Mithilfe der Photovoltaikanlage werden Sie zu Ihrem eigenen Stromproduzenten. Den Strom, den Ihre Anlage selber erzeugt hat, den müssen Sie logischerweise nicht bezahlen. Somit werden Sie (zumindest teilweise) zum Selbstversorger. Mit einem Speicher können Sie umso mehr Energie selbst nutzen und damit Ihren Grad der Autarkie erhöhen.

Bei der Solarthermieanlage ist es ähnlich: Sie können mit der Solarthermieanlage ihre Heizung unterstützen und so Holz, Pellets oder fossile Brennstoffe wie Gas und Öl einsparen und sich selbst versorgen.

Die Treibhausgasemissionen werden gesenkt

Die Treibhausgasemissionen werden gesenkt

Durch die Produktion von Strom aus Erneuerbaren Energien entstehen keine umwelt- oder klimaschädlichen Abfälle, im Gegensatz zur Atom- und Kohlestromproduktion. Besonders CO2-Emissionen können reduziert werden, aber auch die Feinstaubbelastung wird reduziert. In Deutschland ist es 10-Mal wahrscheinlicher durch die Abgase in der Luft zu sterben als durch einen Autounfall und sogar 100-Mal wahrscheinlicher als durch einen Mord.

Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern ist Sonnenenergie unerschöpflich

Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern ist Sonnenenergie unerschöpflich

Fossile Energieträger wie Erdöl, Braun- und Steinkohle, Erdgas, Uran und Plutonium sind nur begrenzt auf der Erde vorhanden. Sie sind größtenteils vor Millionen von Jahren in der Erdkruste entstanden und waren dementsprechend lange unberührt. Seit der Industrialisierung werden diese limitierten Rohstoffe stetig genutzt um Strom und Wärme zu erzeugen. Wenn aber alle Ressourcen in nicht allzu ferner Zukunft aufgebraucht sind, ist auch die Strom- und Wärmeerzeugung nicht mehr möglich.

 

Photovoltaik- und Solarthermieanlagen nutzen hingegen eine unendliche Quelle: Die Sonne. Durch die Sonneneinstrahlung kann in einer PV-Anlage Strom und in einer Solarthermieanlage Wärme klimaneutral produziert werden. Im Gegensatz zu Kohle und Erdöl gibt es bei Sonnenstrahlen keine begrenzte Anzahl an Ressourcen. Der einzige Nachteil ist, dass die Sonne nicht rund um die Uhr scheint. Hierfür kann man aber einen PV-Speicher installieren, der bei sonnenlosen Stunden aushilft. Die PV-Module können außerdem wiederverwertet werden.

Der Sonnendach-Check - Hier checken Sie Ihr Dach

Photovoltaik-Check (Strom vom Dach)

Klicken Sie auf das Bild und schauen Sie, ob Ihr Dach für Photovoltaik geeignet ist.

Solarthermie-Check (Wärme vom Dach)

Klicken Sie auf das Bild und schauen Sie, ob Ihr Dach für Solarthermie geeignet ist.

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen, also zur Stromproduktion. Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung der Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie, also zur Wärmeproduktion.

 

Die Angaben des Solardach-Checks eignen sich hervorragend als genereller Überblick und erste Einschätzung über das Solarpotenzial Ihres Daches. Für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung oder eine Investitionsentscheidung sollten Sie im zweiten Schritt die Hilfe eines qualifizierten Ingenieurs oder Handwerkers in Anspruch nehmen, welcher Ihnen dann endgültige Werte nennen kann. Auf der rechten Seite finden Sie zwei Listen mit Handwerkern, welche sich entweder mit Photovoltaik oder Solarthermie auseinander setze, sowie unabhängige Beratungsmöglichkeiten durch die Verbraucherzentrale NRW und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie.

 

 

Häufig gestellte Fragen

Was ist PV, was ist Solarthermie?

Was ist PV, was ist Solarthermie?

PV ist die Abkürzung für Photovoltaik. Das bezeichnet die Stromerzeugung aus Sonnenlicht mittels Photovoltaikmodulen, die am Stromnetz des Hauses und des Energieversorgers angeschlossen werden.

Was für PV-Anlagen gibt es?

Was für PV-Anlagen gibt es?

Die am weit verbreitesten Photovoltaikmodule sind die monokristallinen, polykristallinen und die Dünnschichtmodule. Aber wo ist der Unterschied?

 

Die poly- und monokristallinen Solarzellen haben einen höheren Wirkungsgrad als die Dünnschichtmodule, verlieren allerdings bei Schwachlichtverhältnissen und nicht optimalen Temperaturen an Leistung. Die monokristallinen Module sind insgesamt am leistungsfähigsten, aber kosten mehr als die anderen Anlagen. Sowohl mono-, als auch polykristalline Module haben eine hohe Lebensdauer. Dünnschichtmodule haben zwar eine etwas schlechtere Leistung und geringere Lebensdauer, sind aber dafür günstiger, leichter und haben bei schlechten Lichtbedingungen nur geringe Leistungseinbußen.

Was ist ein Kilowatt peak?

Was ist ein Kilowatt peak?

Kilowatt peak (kurz kWp) bezeichnet die elektrische Leistung einer Photovoltaikanlage unter optimalen Laborbedingungen. Pro Kilowatt peak benötigt man durchschnittlich eine Dachfläche von 6 bis 8 Quadratmetern, abhängig von der Leistung der Modulle.

Was für Solarthermieanlagen gibt es?

Was für Solarthermieanlagen gibt es?

Am weitesten verbreitet sind Flachkollektoren und Röhrenkollektoren. Flachkollektoren kommen zum Einsatz, wenn eine Südausrichtung des Daches vorliegt und ausreichend Platz vorhanden ist. Bei Ost- oder Westausrichtung sowie bei geringem Platzangebot auf dem Dach, kommen häufig Röhrenkollektoren zum Einsatz. Diese sind effizienter, nutzen also das geringere Sonnenangebot besser aus, sind jedoch auch etwas teurer als Flachkollektoren. Beide Kollektorarten sind über einen Pufferspeicher an das Brauch- und Heizungswassersystem des Hauses anzuschließen.

PV auf Ost- oder Westdächern?

PV auf Ost- oder Westdächern?

 

Ja, das ist sehr gut möglich.

Vor einigen Jahren nutzte man nur Süddächer um so viel Strom wie möglich zu produzieren und einzuspeisen. PV-Anlagen waren vergleichsweise teuer und die Einspeisevergütung für den Strom deutlich höher als heute. Seitdem sind sowohl die Installationskosten als auch die Vergütung des eingespeisten Stroms gesunken. Eine PV-Analge ist heute optimal, wenn man soviel Sonnenstrom wie möglich selber verbrauchen kann. Für Menschen die nachmittags nach Hause kommen, ist PV auf dem Westdach also ideal.

 

 

Batteriespeicher und PV, geht das schon?

Batteriespeicher und PV, geht das schon?

Das funktioniert super und kann dazu führen, dass 60 - 80 % des pro Jahr im Haus verbrauchten Stroms vom eigenen Dach kommen. Dafür muss der Speicher allerdings gut geplant sein. Er darf nicht zu groß und nicht zu klein sein. Nicht zu groß, damit die Speicherkapazität regelmäßig voll genutzt wird und dadurch wirtschaftlich bleibt, nicht zu klein, damit auch möglichst viel Strom vom Dach genutzt werden kann und die Wirtschaftlichkeit dadurch optimiert wird.