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KultUrlaub vor Ort: Neue Sommerserie - Teil 1 führt ins Zementmuseum Beckum

Einen guten Überblick bietet das Modell eines Zementwerkes. (Foto: Wolfgang Immig)
Wie sich Zement und Kalkstein (Bild) anfühlen, lässt sich bei einem Besuch in dem Beckumer Museum erleben. (Foto: Wolfgang Immig)
Die Anfahrtsskizze kann auch als PDF heruntergeladen werden.

Das einst weltgrößte Zementrevier mit über 30 Zementfabriken in Beckum ist voller Geschichte und Geschichten. Das Zementmuseum in Köttings Mühle in Beckum lädt zu einer interessanten Reise durch die Geschichte und Gegenwart dieser bedeutenden Industrie ein. Das Museum zeigt anschaulich die Entwicklung des „Beckumer Zementreviers“ von seinen Anfängen bis hin zur industriellen Produktion des Zements.

 

Anhand von Dokumenten, Bildern und Modellen kann die Entwicklung des Rohstoffabbaus sowie der Produktion nachvollzogen werden. Ein Kernstück des Museums bildet ein intaktes Zementlabor. Hier können sehr anschaulich die Qualitätskontrolle und die Bestimmung der Zementgüte demonstriert werden.

 

Mit dem Zement gewann auch der Maschinenbau in der hiesigen Region immer mehr an Bedeutung. So gründeten sich vor allem Firmen mit den Schwerpunkten Zementofenbau und Fördertechnik, aus denen sich Unternehmen entwickelten, die weltweit mit ihren Produkten vertreten sind. Auch in diese Industriesparte erhalten die Besucherinnen und Besucher des Zementmuseums einen Einblick.

 

Wie sich Zement und Kalkstein anfühlen, können die Besucherinnen und Besucher selbst erfahren – das ist ein unvergessliches Erlebnis, gerade für Kinder, die sich auch auf Puzzo Betoni freuen können.

 

Am Beispiel vieler Exponate werden die Prozessschritte bei der Zementproduktion erklärt. Auf ein Modell eines komplexen Zementwerkes sind die Museumsinitiatoren besonders stolz. Qualitätssicherung ist dabei unverzichtbar. Schon im vorletzten Jahrhundert entstanden erste Normen für das Zementlabor. Heute finden wir hochtechnisierte Zementlaboratorien, aber niemand weiß, wie diese Arbeiten früher gemacht wurden – händisch und mit viel Pfiffigkeit. Auch hiervon können Sie sich im Zementmuseum ein  Bild machen – und nicht nur das, die Führer kommen

aus einem solchen Zementlabor und können Ihnen manche „Dönekes vertellen“.

 

Anschrift/Anfahrt: Hammer Straße 12, 59269 Beckum (s. Skizze). - Anreise ist mit dem Rad zum Beispiel über den Werseradweg möglich, www.werseradweg.de

Öffnungszeiten: in der Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober jeden 1. Sonntag im Monat von 14 bis 17  Uhr und nach Vereinbarung.

Eintrittspreis: Das Museum freut sich über eine kleine Spende.

Ansprechpartner: Werner Haverkemper, Tel. 0 25 21/1 66 43;

Alfred Jungilligens, Tel. 0 25 20/2 66; Heiner Schleimer, Tel. 0 25 21/1 37 78;

Adolf Belchschmidt, Tel. 0 25 21/82 97 56; E-Mail: info@zement-museum.de  

 

Weitere Informationen: www.zement-museum.de

 

Initiates file downloadHier finden Sie die Anfahrtsskizze als PDF.