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Verkehrssicherheit

Der Kreis Warendorf unterstützt auf vielfältige Weise seit vielen Jahren Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Ein erfreuliches Ergebnis ist, dass die Zahl der verunglückten Radfahrer und Fußgänger in den letzten fünf Jahren deutlich abgenommen hat. Der Rückgang liegt bei den Radfahrern bei 17 %, bei den Fußgängern sogar bei 32 %.

 

Verkehrserziehung/Verkehrssicherung

In den Jahren 2006 bis 2010 wurden insgesamt rd. 65.000 € für Maßnahmen der Verkehrserziehung und Verkehrssicherung ausgegeben. 

 

Um die Aufgaben Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung weiter zu intensivieren und auch weitere Behörden hieran zu beteiligen, gibt es das Netzwerk Verkehrssicheres NRW. Im Kreis Warendorf hat es im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Jahr 2006 einen Zusammenschluss aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden, der Polizei, der Verkehrswacht und des Kreises Warendorf gegeben.

 

Im Rahmen dieser Netzwerkarbeit werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt:

  • Grundkonzept "Erstellung von Schulradwegeplänen"
  • Schulradwegepläne Ahlen, Telgte, Oelde, Warendorf
  • Verkehrssicherheitstage der Polizei mit Informationen zum Toten Winkel für Fußgänger und Radfahrer
  • Verkehrssicherheit im Straßenverkehr für Fußgänger und Radfahrer
  • Unterstützung in finanzieller Hinsicht bei der Durchführung von Belehrungen und Kontrollen bei der Benutzung des Fahrrads zur Schule mit reflektierenden Armbändern unter dem Motto "Sehen und gesehen werden" für die in der Dunkelheit fahrenden Radfahrer.
  • Durchführung regelmäßiger Fahrradkontrollen durch die Polizei.
  • Radfahrprüfungen für Grundschüler der vierten Klassen (ca. 3.700 Schüler/Jahr)
  • Überprüfung von über 5.000 Zweirädern/Jahr
  • Durchführung von ca. 250 Veranstaltungen in 2010 speziell für Senioren

  

Verkehrsschauen

Als Projekt für die Zukunft sind Verkehrsschauen geplant, die ausschließlich dem Radverkehr gewidmet werden. Schwerpunktmäßig sollen hierbei folgende Punkte berücksichtigt werden:

 

Benutzungspflicht von Radwegen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtssprechung wird geprüft, ob Radwege von der Benutzungspflicht ausgenommen werden können, wenn dadurch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöht wird.

 

Durchlässige Sackgassen

Sackgassen werden für den Rad- und Fußverkehr als "durchlässig" gekennzeichnet werden, wenn ein Anschluss gegeben ist und dadurch die Wegebeziehungen für diese Verkehrsteilnehmer kürzer und attraktiver werden.

 

Fußgängerüberwege

Die Straßenbaulastträger werden animiert, die NRW-Empfehlungen zur Ausgestaltung von Fußgängerüberwegen anzuwenden.