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Integrationslotsen leisten wertvolle Arbeit

Bürgermeister Karl-Friedrich Knop (l.) begrüßte in Oelde Integrationslotsinnen und -lotsen aus Ahlen, Beckum, Warendorf und Oelde sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritasverbandes und der AWO sowie der Städte und des Kreises.

Sie besuchen neu zugewanderte Menschen, helfen Migrantinnen und Migranten bei Behördengängen oder führen „Kulturreisen“ in Kindertageseinrichtungen durch: In den Städten Ahlen, Beckum, Oelde und Warendorf bauen ehrenamtliche Integrationslotsinnen und -lotsen Brücken zwischen Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Zum zweiten Mal hatte der Kreis Warendorf zu einem kreisweiten Treffen eingeladen. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen vier Städten waren dazu in den Drostenhof nach Oelde gekommen.


Bürgermeister Karl-Friedrich Knop ging bei der Begrüßung auf die wertvolle Arbeit der Lotsinnen und Lotsen ein und würdigte deren ehrenamtlichen Einsatz. Die Lotsen-Gruppen sind hervorgegangen aus den Integrations-Projekten der Kommunen (KOMM-IN). Die Schulung und Begleitung erfolgt in Kooperation zwischen der AWO bzw. der Caritas und den Kommunen.

 

Zum Auftakt stellten die einzelnen Gruppen ihre aktuellen Schwerpunkte und Aktivitäten vor. Anschließend ging es im Rahmen eines „World-Cafés“ um drei Themen, die auf Vorschlag der Lotsinnen und Lotsen für das Treffen in Oelde ausgewählt wurden:

  • Umgang mit Tod und Trauer in verschiedenen Kulturen
  • Heimatgefühl und Willkommenskultur
  • Anerkennung von Berufsabschlüssen

 

„Wir wollen den Lotsinnen und Lotsen die Möglichkeit geben, gute Beispiele auszutauschen und von den Erfahrungen der anderen Gruppen zu profitieren“, berichtete Verena Schulte-Sienbeck vom Sozialamt des Kreises. Deshalb werde es auch im kommenden Jahr wieder ein kreisweites Treffen geben.

 


 

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