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Radabstellanlagen in den Nahverkehrsplänen

Bereits mit dem ersten Nahverkehrsplan des Kreises von 1997 und seiner Fortschreibung 2006 wurden Ziele und Maßnahmen zur Kombination der Verkehrsmittel Fahrrad und des öffentlichen Verkehrs mit Bahn und Bus formuliert. Der Anteil der Nutzer des Fahrrades zum oder vom Bahnhof bzw. zur Bushaltestelle soll durch entsprechende infrastrukturelle Maßnahmen erhöht werden. Die Zuständigkeit für die baulichen Infrastrukturmaßnahmen, wie z. B. der Bike-and-Ride-Anlagen, liegt bei den Kommunen.

 

Durch die Erarbeitung eines münsterlandeinheitlich definierten Haltestellenstandards haben die Münsterlandkreise eine koordinierende Funktion übernommen. Ein entsprechendes Haltestellenkataster wird beim Kreis geführt. In den Zügen des Nahverkehrs und den Bussen wird die Mitnahme von Fahrrädern im Alltags- und Freizeitverkehr gefördert. Beispiele sind der 2010 eingerichtete FahrradBus  F1 Münster – Beckum und die Aktion des SPNV-Zweckverbandes Münsterland "Quer durchs Münsterland mit Bahn & Bike".

 

FahrradBus F1

Für den Freizeitverkehr haben der Kreis Warendorf und die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH den FahrradBus F1 eingerichtet. Seit 2009 pendeln am Sonn- und Feiertagen Busse mit einem Fahrradanhänger, der bis zu 16 Fahrrädern Platz bietet. Der FahrradBus F1 fährt zwischen April und Oktober von Beckum über Ennigerloh, Sendenhorst und Albersloh nach Münster.

 

 

 

Radabstellanlagen an Bahnhöfen

An allen Bahnhöfen und Haltepunkten im Kreis Warendorf sind Abstellanlagen für Fahrräder installiert.

 

Die Bike & Ride - Anlagen an den Bahnhöfen und Haltepunkten im Kreis Warendorf verfügen über insgesamt ca. 1.350 Stellplätze, von denen knapp 1.000 überdacht sind.

 

Bei der für 2013 geplanten Anlage des Haltepunktes Warendorf-Müssingen an der Bahnstrecke "Der Warendorfer" wurden die Belange des Radverkehrs von Anfang an in der Planung mit berücksichtigt.

 

Auch die Möglichkeiten der Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln werden weiter optimiert.

 

Radabstellanlagen an Bushaltestellen

Die Zuständigkeit für die Ausgestaltung von Abstellanlagen an Bushaltestellen liegt ebenfalls bei den Kommunen. An allen wichtigen, aufkommensstarken und zentralen Bushaltestellen sind Abstellanlagen vorhanden. Defizite weisen noch die Haltestellen außerhalb der geschlossenen Ortschaften auf. Aufgrund der Fortschreibung des Haltestellenkatasters werden diese im Dialog mit den Kommunen schrittweise abgebaut werden.

 

Radstation

Im Kreis Warendorf gibt es neben den oben genannten Abstellanlagen zwei Radstationen®, die den Kunden neben der Möglichkeit des witterungs- und diebstahlgeschützten Abstellens von Rädern verschiedenste Serviceleistungen rund um das Rad anbieten.

 

Die privat geführte Radstation am Bahnhof in Oelde bietet 230 Stellplätze. 

Die Radstation am Bahnhof in Warendorf wird von den "Freckenhorster Werkstätten", einer Einrichtung des Caritasverbandes, betrieben und verfügt über 330 Stellplätze. 

 

Radabstellanlagen am Kreishaus

Die Nutzung der ca. 130 Radabstellplätze am Kreishaus, die in Spitzenzeiten nahezu komplett belegt sind, macht deutlich, dass die Kreisverwaltung Warendorf ein fahrradfreundlicher Arbeitgeber ist. Umgerechnet auf die ca. 640 Beschäftigten im Kreishaus bedeutet die Anzahl der Nutzer, dass etwa 20 % der Fahrten zur Arbeit mit dem Fahrrad erfolgen.

 


 

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