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Neue Anregungen für die Integration in Ennigerloh

Für das Rahmenprogramm sorgten unter anderem junge Musikschüler.
Auch E-Gitarrenmusik war beim Integrationsforum zu hören.
Mit ihrer schwungvollen Darbietung sorgten die Windmilldancer für Abwechslung.
Bürgermeister Berthold Lülf (r.) und Kreisdirektor Dr. Heinz Börger stellten sich zu Beginn den Fragen von Moderatorin Simone Reher.
Zum abwechslungsreichen Programm gehörte die Vorführung eines Rappers.

"Heute hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, die Menschen offen anzusprechen, und nicht in Schubladen zu denken", berichtete Verena Schulte-Sienbeck. Die für Integration zuständige Sozialplanerin beim Kreis Warendorf freute sich über viele gute Gespräche, die sie und ihre Kollegen vom Kreis sowie von der Stadt Ennigerloh beim Integrationsforum in der Mosaikschule geführt hatten. Etwa 120 Menschen unterschiedlicher Herkunft nahmen am Sonntagnachmittag daran teil.

 

Bürger mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte fühlten sich in den beiden  Gesprächsrunden ermuntert, Probleme offen anzusprechen. So erfuhren alle Teilnehmer mehr über die Sichtweise der anderen und nahmen neue Anregungen mit nach Hause. "Einander kennen lernen" – so lautet das Motto des Integrationsprojektes im Kreis Warendorf. Die Runden wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreises moderiert.

 

"Wir müssen mehr übereinander wissen. Die Anregungen aus den Gesprächsrunden in den 13 Kommunen des Kreises werden wir in unseren Integrationsbericht aufnehmen. Der soll konkrete Handlungsempfehlungen beinhalten", sagte Kreisdirektor Dr. Heinz Börger. Gemeinsam mit Bürgermeister Berthold Lülf eröffnete er die Veranstaltung.

 

Ein unterhaltsames Rahmenprogramm sorgte dafür, dass die Teilnehmer einen abwechslungsreichen Nachmittag verbrachten. Beiträge lieferten verschiedene Akteure der Musikschule, ein Rapper, die Windmill Dancer sowie eine Kindertanzgruppe. Zu den speziellen Angeboten für die jüngsten Besucher des Integrationsforums gehörte ein Zauberlehrgang. Ein Kuchenbuffet lieferte die notwendigen Stärkungen für die anschließenden Gesprächsrunden. Bei der Zusammenfassung der Ergebnisse wurde deutlich, dass gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen wie ein solches Integrationsforum das gegenseitige Verständnis verbessern.

  


 

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