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Für Begeisterungsstürme sorgte dieses tamilische Tänzerinnenduo beim Integrationsforum in Drensteinfurt.
In den fünf Gesprächskreisen äußerten die Teilnehmer, darunter zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, ihre Anregungen.
Landrat Dr. Olaf Gericke und Martin Burlage (r.), Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, eröffneten die Veranstaltung.
Der Minichor St. Regina (Bild) und Kreismusikschüler sorgten für das musikalische Rahmenprogramm.
Malen und Basteln gehörte zum Kinderprogramm, das drinnen und draußen angeboten wurde.

Miteinander in Drensteinfurt -
Veranstaltung stieß auf großes Echo
 

 

Wie ist es um die Integration in Drensteinfurt bestellt? Wo drückt Menschen mit Zuwanderungsgeschichte der Schuh? Welche Angebote fehlen? Antworten auf diese Fragen gab es bei der Veranstaltung "Miteinander in Drensteinfurt". Unter den insgesamt knapp 100 Teilnehmern waren zahlreiche Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und ihre Familienangehörigen sowie Vertreter von Vereinen, Stadt- und Kreisverwaltung.

 

Landrat Dr. Olaf Gericke eröffnete das Treffen in der Begegnungsstätte Alte Post gemeinsam mit Martin Burlage, dem Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters.

Der Kreis Warendorf hatte im Rahmen seines Integrationsprojektes gemeinsam mit der Stadt Drensteinfurt dazu eingeladen. "Sprache und Bildung sind der Schlüssel für eine gelungene Integration", sagte Gericke. Damit sollte möglichst früh, am besten schon im Kindergarten, begonnen werden. "Einander kennen lernen" - dieses Motto des langfristig angelegten kreisweiten Integrationsprojektes beschreibe ein wichtiges Ziel. So ging es denn auch in der Alten Post darum, die Lebenssituation des jeweils anderen besser kennen zu lernen und Probleme auszuräumen. In fünf Gesprächskreisen nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, Anregungen zu geben, Schwierigkeiten offen anzusprechen und Erfahrungen auszutauschen. Mit Kreisdirektor Dr. Heinz Börger, Ordnungsdezernent Dr. Peter Hansen sowie Amtsleitern und weiteren Mitarbeitern der Kreis- und Stadtverwaltung, darunter der für den Integrationsprozess zuständigen Sozialplanerin Verena Schulte-Sienbeck, entwickelte sich an den fünf Tischen eine rege Diskussion.

 

Hürden auf dem Arbeitsmarkt ("ein deutscher Bewerber wird im Zweifel bevorzugt") kamen genau so zur Sprache wie das Miteinander in Kindergärten und Schulen oder das Zusammenleben mit den Nachbarn. Mehrfach als Wunsch genannt wurden Sprachkurse für Erwachsene in Drensteinfurt möglichst mit einer Kinderbetreuung. Alle Anregungen wurden von den Mitarbeitern der Verwaltung notiert und fließen in den kreisweiten Integrationsbericht ein.

 

Mitorganisatoren waren der Deutsche Ausländische Freundeskreis, der Caritas-Punkt Drensteinfurt, das Caritas-Netz Rinkerode und das Familienzentrum MiO. Neben den Gesprächskreisen trugen auch Auftritte des Minichors St. Regina, eines tamilischen Tänzerinnenduos und der Musikschule Beckum-Warendorf dazu bei, die Welt des jeweils anderen besser kennen zu lernen.  Die musikalischen und tänzerischen Darbietungen wurden stürmisch gefeiert.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt zum Drensteinfurter Jahr der "interkulturellen Begegnungen". Den Veranstaltungskalender können Sie hier herunterladen:

Flyer

 


 

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