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Pflege-Online

Pflegebedürftigkeit tritt oft plötzlich und unerwartet ein. Vor allem Angehörige stehen dann vor vielen Fragen. Welche Angebote gibt es, um einen möglichst langen Verbleib im eigenen Zuhause zu ermöglichen? Wie kann die Pflege finanziert werden? Wie geht es weiter, wenn ein Verbleib in der eigenen Wohnung gefährdet ist? Genauso machen sich viele Menschen Gedanken, was passiert, wenn sie selbst, ihr Partner oder ihre Eltern zukünftig einmal pflegebedürftig werden.


Auf den folgenden Internetseite finden Sie vielfältige Informationen rund um das Thema Pflege. Die unterschiedlichen Pflegeangebote - von der vollstationären bis zur ambulanten Pflege - und die damit verbundenen Kosten und Zuständigkeiten werden vorgestellt.

Die Mitarbeiter/innen der Opens internal link in current windowPflege- und Wohnberatungsstelle des Kreises Warendorf beraten und unterstützen Sie gern telefonisch oder persönlich, auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

  

In der Rubrik Opens internal link in current window"Suche nach Pflegeangeboten" finden Sie alle Einrichtungen im Kreis Warendorf. Sie können dort gezielt nach Angeboten in Ihrer Stadt oder Gemeinde suchen.

 

Neuerungen mit dem Pflegestärkungsgesetz II (PSG)

Zum 01.01.2017 tritt das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft. Das Gesetz wird das Leistungsspektrum für Pflegebedürftige verbessern.

 

Dabei sind die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs mit der Einführung von fünf Pflegegraden (bisher drei Pflegestufen) sowie die Umstellung der Vergütung in vollstationären Pflegeeinrichtungen hervorzuheben. Künftig zahlen alle Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegegrade 2 bis 5 unabhängig von der jeweiligen Einstufung den gleichen Anteil für Pflege in der jeweiligen Einrichtung (den sogenannten einrichtungsbezogenen Eigenanteil). Eine Erhöhung des Pflegegrades führt insofern nicht zu einer höheren Belastung. Diejenigen, die bereits am 31.12.2016 vollstationäre Leistungen erhalten, werden mit der Umstellung auf das neue System nicht schlechter gestellt.

Alle Pflegebedürftigen erhalten zukünftig den gleichen Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie körperlich, geistig oder psychisch beeinträchtig sind.

 

Die Überleitung in die neuen Pflegegrade erfolgt automatisch. Bei der Überleitung der Pflegestufen zu den Pflegegraden erfolgt ein einfacher Sprung bei Menschen mit einer körperlichen Einschränkung. So wird beispielsweise ein Pflegebedürftiger mit Pflegestufe 1 in Pflegegrad 2 übergleitet.

Bei Menschen mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz erfolgt ein zweifacher Sprung, beispielsweise von Pflegestufe 2 in Pflegegrad 4.

 

 

 

Pflegestufen

bis 2016

Pflegegrade

ab 2017

Unterhalb Pflegestufe I mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Pflegegrad 2

Pflegestufe   I

Pflegegrad 2

Pflegestufe   I mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Pflegegrad 3

Pflegestufe  II

Pflegegrad 3

Pflegestufe  II mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Pflegegrad 4

Pflegestufe III

Pflegegrad 4

Pflegestufe III mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Pflegegrad 5

Pflegestufe III (Härtefall)

Pflegegrad 5

 

 

 

Informationen im Bereich Pflege-Online

Pflege- und Wohnberatung

Die Pflege- und Wohnberatung richtet sich an Menschen, die pflegebedürftig oder von Pflegebedürftigkeit bedroht sind und an deren Angehörige oder Bezugspersonen. Neben der Pflege- und Wohnberatungsstelle im Kreishaus Warendorf stehen Ihnen die beiden Nebenstellen in Ahlen und Beckum zur Verfügung. Informations- und Beratungsgespräche sind telefonisch und persönlich - auch in der häuslichen Umgebung - möglich.  [ausführlich]


Vollstationäre Pflegeangebote

Nicht in allen Fällen ist bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit der Verbleib in den eigenen vier Wänden möglich. Wird ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung erforderlich, fehlt es häufig an ersten Informationen, die für die Auswahl des künftigen Zuhauses benötigt werden. Die Datenbank in Pflege-Online gibt Ihnen einen Überblick über die Einrichtungen im Kreis Warendorf.  [ausführlich]


Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege ist ein Angebot zur Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger. Wenn für einen vorübergehenden Zeitraum die Pflege im häuslichen Bereich nicht möglich ist, kann der Pflegebedürftige in eine Kurzzeitpflegeeinrichtung aufgenommen werden.  [ausführlich]


Tagespflege

Teilstationäre Angebote haben das Ziel, alten und pflegebedürftigen Menschen zu ermöglichen, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Die teilstationären Pflegeangebote dienen auch der Entlastung pflegender Angehöriger, in dem sie Pflege tagsüber (Tagespflege) oder Pflege in der Nacht (Nachtpflege) bereitstellen.  [ausführlich]


Service-Wohnen / Betreutes Wohnen

In vielen Städten und Gemeinden des Kreises Warendorf wird inzwischen „Service-Wohnen“ oder „Betreutes Wohnen“ angeboten. In Pflege-Online finden Sie eine Übersicht über Angebote im Kreis Warendorf.  [ausführlich]


Ambulante Pflegedienste / komplementäre Hilfen

Auch im Alter und bei zunehmenden Hilfe- oder Pflegebedarf möchten die meisten Menschen weiterhin in den eigenen vier Wänden oder im Kreis ihrer Angehörigen wohnen. Die erforderlichen Hilfen und Pflegeleistungen können aber nicht immer oder ausschließlich von Angehörigen geleistet werden. Ambulante Pflegedienste und komplementäre Dienste sind daher wichtige Einrichtungen, die fachgerechte Hilfen sowie Entlastung in der täglichen Pflege bieten.  [ausführlich]


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