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Familienarchiv Pagenstecher jetzt im Kreisarchiv einsehbar

oben v.l.n.r.: Ernst-Joachim Pagenstecher, Rüdiger Pagenstecher, Dr. Knut Langewand
unten v.l.n.r.: Ilse Pagenstecher, Andrea Gawlytta, Petra Schreier, Ulrich Pagenstecher, Dr. Linus Tepe

Das umfangreiche Archiv des Familienverbands Pagenstecher ist jetzt erschlossen und für alle Bürgerinnen und Bürger im Kreisarchiv einsehbar. Diese erfreuliche Mitteilung konnten Vertreter der Familie und der Kreis Warendorf gemeinsam überbringen.

 

Der Pagenstecher-Archivbestand zählt zu den „buntesten“ Nachlässen im Kreisarchiv: es enthält großformatige Stammbäume, Fotoalben, Schul- und Universitätszeugnisse, militärische Ehrungen, Tagebücher, Poesiealben oder Kochbücher. An den Archivalien kann man gewissermaßen am Familienleben teilhaben und das Leben einzelner Personen von ihrer Geburt (Geburtsanzeige) über Schulzeit und Studium (Zeugnisse), beruflichem Werdegang (Orden, Zeitungsartikel) bis zum Tod (Todesanzeige) nachvollziehen.


Daneben gibt es einige „Highlights“ aus der deutschen und europäischen Geschichte, wie z.B. Einblicke in die Frankfurter Nationalversammlung 1848 oder einen Bericht der englischen Queen Victoria über den Besuch des Augenarztes Hermann Friedrich Wilhelm Pagenstecher.


Die Familie Pagenstecher stammt in ihren mittelalterlichen Ursprüngen aus Warendorf und stellte hier auch einen Bürgermeister, ist heute aber über die ganze Welt verstreut. So ist die Osnabrücker „Automeile“ nach einem berühmten Namensträger benannt.

 

Schon 1974 hatte die weitverzweigte Familie viele wertvolle Unterlagen aus ihrer über 400jährigen Geschichte an das Archiv übergeben. In den folgenden Jahren kümmerten sich einige Familienmitglieder selbst  um eine erste Ordnung der Papiere. Doch erst jetzt konnten die Unterlagen im Auftrag der Familie von der Historikerin Andrea Gawlytta fachmännisch erschlossen und umgebettet werden. Für Nutzer/innen bedeutet die vollständige Erschließung, dass sie den gesamten Bestand nun eigenständig durchsuchen und im Lesesaal des Kreisarchivs ansehen können.

Eine Besonderheit ist, dass es sich um einen „lebenden“ Bestand handelt, der fortlaufend durch neue Unterlagen aus der jüngeren Familiengeschichte ergänzt wird – auch aus den USA oder England.

 


 

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