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Finanzen – Nachhaltigkeit schaffen

Ziele der Finanzwirtschaft

Die Finanzwirtschaft des Kreises orientiert sich an folgenden Zielen:

 

  • weiterer Schuldenabbau,
  • Fortsetzung des Aufbaus einer nachhaltigen Vorsorge für Pensionslasten,
  • Geringstmögliche Belastung der kommunalen Haushalte durch die Kreisumlage,
  • Mittelfristig: Bestand der liquiden Mittel überwiegend auf leicht positivem Niveau.

 

Die Nachhaltigkeit des Verwaltungshandelns hat in der Kämmerei sowohl bei der Planung von Maßnahmen als auch bei deren Umsetzung oberste Priorität.

Aufbau der Kämmerei

Finanzwirtschaft

  • Opens internal link in current windowHaushaltsplanung
  • Controlling
  • Jahresabschluss
  • Gesamtabschluss
  • Beteiligungsmanagement
  • Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen
  • Finanzaufsicht über die kreisangehörigen Kommunen
  • Wohnungswesen

Finanzbuchhaltung

  • Buchhaltung
  • Zahlungsabwicklung
  • Vollstreckung

Hochbau und Liegenschaften

  • Bereitstellung von Gebäuden
  • Unterhaltung der Immobilien
Mitarbeiter der Kämmerei

Kontinuierlicher Schuldenabbau

Für die Nachhaltigkeit des Verwaltungshandelns und der damit verbundenen intergenerativen Gerechtigkeit ist der kontinuierliche Schuldenabbau ein wesentliches Instrument zur Finanzpolitik. In den vergangenen Jahren wurde der Schuldenstand kontinuierlich abgebaut und mit ihm auch die Zinsbelastung des Kreises verringert. Betrug die Zinslast im Jahr 2006 noch rd. 1,8 Mio. €, so hat sich die Zinsbelastung durch die kontinuierliche Entschuldung im Haushaltsplan 2015 auf 815 T€ reduziert. Der Prozess eines Schuldenabbaus soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Wirkungsorientierte Ziele und Kennzahlen

In der Finanzwirtschaft wird der Kreishaushalt stetig optimiert. Es werden beispielsweise wirkungsorientierte Ziele und Kennzahlen als Steuerungselemente für eine wirtschaftliche und effiziente Arbeitsweise kontinuierlich geprüft und ausgebaut.

Kapitalstock für spätere Pensionszahlungen

Um Belastungen späterer Pensionszahlungen abzufedern, hat der Kreis Warendorf gemäß dem Auftrag des Kreistages für diesen Zweck in den letzten Jahren einen Kapitalstock auf zwei verschiedenen Säulen aufgebaut. Im Haushaltsjahr 2015 wird ein Betrag von einer Million Euro eingezahlt werden. Ein Ausbau des Kapitalstocks für spätere Pensionslasten ist zwingend fortzuführen, um Belastungen nicht weiter in eine auch finanziell ungewisse Zukunft zu verschieben.

Effiziente Haushaltssteuerung durch Controlling

Mitte 2009 führte die Kämmerei ein spezielles Controllingsystem als weiteren Baustein zur effizienten Haushaltssteuerung ein. Das sog. Ampel-Controlling zeigt durch Signalfarben an, ob ein bestimmter Bereich oder eine bestimmte Kennzahl besonderes Augenmerk benötigt. Durch die so gewonnenen Informationen kann die Verwaltungsführung frühzeitig spezifische Steuerungsmaßnahmen ergreifen. Die Anpassung und der Ausbau dieses Controllingkonzeptes ist weiterhin eine wichtige Aufgabe des Finanzwesens.

Stetige Konsolidierung z.B. durch interkommunale Zusammenarbeit

Neben dem Controlling haben in der Vergangenheit auch stetige Konsolidierungsbemühungen des Kreises Ausdruck gefunden. So werden Maßnahmen kontinuierlich auf Einsparpotentiale und Wirtschaftlichkeit überprüft.

 

Des Weiteren soll auch die interkommunale Zusammenarbeit die Nachhaltigkeit fördern. So erbringt unter anderem die Kämmerei des Kreises Warendorf im Zuge einer kostengünstigen und ressourcenschonenden interkommunalen Zusammenarbeit Leistungen (z.B. den Haushaltsplan, den Jahresabschluss) für die Volkshochschule Warendorf.

Ausgestaltung der Kreisumlage

Der Kreishaushalt finanziert sich u.a. über die Kreisumlage. Bei der Ausgestaltung der Haushaltswirtschaft zeigt sich der Kreis Warendorf solidarisch mit seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Durch bewusst in Kauf genommene Jahresfehlbeträge bei der Haushaltsplanung konnte die allgemeine Kreisumlage auf möglichst niedrigem Niveau gehalten werden.

Höhe der Landschaftsumlage

Ein Großteil der vereinnahmten Kreisumlage wird an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe gezahlt – im Haushaltsplan 2015 rd. 49 % und im Entwurf 2016 rd. 46,4 %. Die günstige Entwicklung der Steuerkraft führte in den vergangenen Jahren zu einem leichten Anstieg der Umlagen und Schlüsselzuweisungen.

Fazit

Insgesamt gilt es, den Haushalt exakt zu planen, die möglichst genaue Ausführung zu kontrollieren und zu steuern, zu Sparsamkeit anzuhalten sowie für Verwaltungsleitung und Politik transparente Entscheidungsgrundlagen über finanzielle Möglichkeiten und Zwänge zu geben – damit die Zukunft unseres Kreises bereits jetzt gestaltet werden kann!


 

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