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8. Bildungskonferenz im Kreis Warendorf

Das Regionale Bildungsnetzwerk im Kreis Warendorf – Bilanz und Perspektiven

 

Mit einer gelungenen Präsentation der bisherigen Handlungsfelder und der Erarbeitung gemeinsamer Perspektiven für die zukünftigen Leitziele der Bildungsregion Kreis Warendorf zeigte das Regionale Bildungsbüro auf der 8. Bildungskonferenz eine breite Spanne an Themen auf.

 

Frühe Bildung und lebenslanges Lernen, Digitalisierung und Fachkräftemangel, Zuwanderung und die demografische Entwicklung - so fasste der Moderator der diesjährigen Regionalen Bildungskonferenz, Dr. Winfried Kösters, die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft für eine sich verändernde Bildungslandschaft zusammen.

 

Als Demografie-, Bildungs- und Integrationstrainer der Bertelsmann Stiftung führte Dr. Kösters Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsregion im Kreis Warendorf bereits vor fünf Jahren in einem Bildungsworkshop an die zentralen Handlungsfelder heran.

Auf humorvolle Art und Weise begleitete der Moderator und Coach die 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungskonferenz in der Aula des Berufskollegs Beckum durch das 3,5-stündige Programm.

 

Eingeladen waren die Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden, der Bezirksregierung, aller Schulformen, der Schulträger, der öffentlichen und freien Jugendhilfe, der Kammern, der Arbeitgeber- und Unternehmerverbände, der Arbeitsagentur, der Wohlfahrts- und Behindertenverbände, der Schülerinnen und Schüler, der Schulpflegschaftsvorsitzenden, des Landes, der Volkshochschulen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Integration, Kultur und Sport.

Als Initiator und Organisator der Regionalen Bildungskonferenz fungierte das Regionale Bildungsbüro des Kreises Warendorf.

 

Dr. Heinz Börger als Kreisdirektor des Kreises Warendorf und Wolfgang Weber als Abteilungsleiter der Bezirksregierung Münster sind sich einig: Es braucht gute Kommunikation und eine gute Vernetzung, aber auch die Entwicklung einer gemeinsamen Haltung und verbindlicher Strukturen – gerade damit es nicht an den Übergängen zu Brüchen in der Biographie von Kindern und Jugendlichen kommt.

 

Der Arbeit mit Eltern und mit den Familien kommt auch in Zukunft eine hohe Bedeutung bei; in den Familien werden die maßgeblichen Bedingungen für die Qualität des Aufwachsens geschaffen. Niedrigschwellige Angebote sind hier ebenso wichtig wie ein wertschätzender und ressourcenorientierter Umgang mit den Familien und ihren unterschiedlichen Lebensmodellen.

 

Jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder Erwachsene soll die bestmöglichen Bildungschancen erhalten, unabhängig von kultureller oder sozialer Herkunft oder materiellen Möglichkeiten.

 

Das gelingt nur durch den Aufbau einer kommunalen Bildungs- und Präventionsstrategie. Es ist unverzichtbar, dass die einzelnen Institutionen – von den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung über die einzelnen Schulformen bis hin zu den Ausbildungsbetrieben und Hochschulen, aber auch die unterschiedlichen Fachämter wie unser Jobcenter des Kreises Warendorf, das Gesundheitsamt und nicht zuletzt die Ämter der Städte und Gemeinden bis hin zu den Beratungsstellen und den freien Trägern und Vereinen zusammenarbeiten.

 

„Die Ressource der Vergangenheit waren die Arbeitsplätze – die Ressource der Zukunft sind die Fachkräfte.“ Um dieser und anderen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, muss sich eine Bildungsregion breit aufstellen und kann sich nicht erlauben, ein Kind oder ein Talent zu vernachlässigen.

 

Nach einem Besuch des Marktes der Möglichkeiten, auf dem Bilanz gezogen wurde, erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen Leitziele und Maßnahmen zu den Handlungsfeldern Digitalisierung / Medienkompetenz, Elternarbeit, Frühe Bildung, Inklusion, Integration von zugewanderten Menschen, (Inter-) Kulturelle Bildung, MINT, Übergang Schule – Beruf / Jugendliche ohne Schulabschluss, Zusammenarbeit Schule – Jugendhilfe.

 

Anschließend wählten die Anwesenden die jeweils drei wichtigsten Leit- und Jahresziele aus, die sich aus den Themengebieten Inklusion, Elternarbeit, Digitalisierung und dem Übergang Schule – Beruf generierten. Die Mitglieder des Lenkungskreises werden nun die Leit- und Jahresziele in eine strategische Planung einbetten.

 

Mit wertschätzendem Applaus wurde der langjährige Kreisdirektor Dr. Heinz Börger von den Mitgliedern der Regionalen Bildungskonferenz verabschiedet. Abteilungsleiter Wolfgang  Weber dankte ihm für seinen professionellen Weitblick und die kollegiale Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg. Viele unverzichtbare Projekte und Maßnahmen im Bildungsbereich wurden in der Amtszeit von Dr. Heinz Börger auf den Weg gebracht, und nicht zuletzt durch ihn wurden wichtige Weichen für eine zukunftsfähige Bildungsregion Kreis Warendorf gestellt.

 

Die Dokumentation der Bildungskonferenz finden Sie Initiates file downloadhier.

 

 


 

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