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„Zuversichtlich, aber weiterhin vorsichtig“ / Corona-Behandlungszentrum wird eingerichtet

Landrat Dr. Olaf Gericke und Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Hückelheim (l.) berichten über die aktuelle Coronavirus-Entwicklung im Kreis Warendorf. – (Foto: Kreis Warendorf)

 

Bereits seit mehreren Tagen ist die Zahl der innerhalb von 24 Stunden Gesundeten im Kreis Warendorf höher als die der im gleichen Zeitraum neu gemeldeten Corona-Patienten. Insgesamt gibt es erstmals mehr gesundete als noch an dem Virus erkrankte Personen im Kreis. „Das ist eine sehr gute Tendenz. Was die weitere Entwicklung anbetrifft, sind wir zuversichtlich. Gleichzeitig müssen wir aber weiterhin vorsichtig sein und uns auf weiter steigende Fallzahlen vorbereiten“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke nach der Krisenstabssitzung am Freitagmittag im Kreishaus.

 

Bei den Gesundeten handelte es sich um zahlreiche Urlaubsrückkehrer aus den Skigebieten, die die Krankheit mittlerweile überstanden haben. „Es kommt weiterhin auf das Verhalten von jedem Einzelnen an. Es geht darum, vor allem die stärker gefährdeten älteren und vorerkrankten Menschen vor Ansteckungen zu schützen“, erklärte Dr. Wolfgang Hückelheim, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Deshalb gelte es nach wie vor, Kontakte zu Menschen außerhalb der eigenen Kernfamilie oder Lebenssituation möglichst ganz zu vermeiden.

 

Gleichzeitig sorgt der Kreis für eine mögliche weitere Entwicklung vor. Voraussichtlich Mitte nächster Woche soll ein Corona-Behandlungszentrum in Warendorf an den Start gehen, um die niedergelassenen Ärzte in der Corona-Krise zu entlasten. Diese wird in Kooperation des Kreises Warendorf mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe auf dem Gelände des Josephs-Hospitals eingerichtet. Im Corona-Behandlungszentrum sollen Patienten mit Virus-Symptomen adäquat versorgt werden, damit diese Patienten wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr nicht die Haus- und Facharztpraxen aufsuchen sollen. Nähere Informationen zu dieser neuen Einrichtung folgen.

 

Ebenfalls in der zweiten Aprilwoche wird zudem in der LVHS in Freckenhorst eine alternative zentrale Unterbringungs- und Betreuungsmöglichkeit für Pflegebedürftige geschaffen, um möglichen Engpässen in der häuslichen Pflege zu begegnen. Denn aufgrund von Corona-Infektionen besteht jederzeit die Möglichkeit, dass die ambulante Pflege durch Pflegedienste oder die Pflege durch Angehörige nicht mehr geleistet werden kann.


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