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„Wertvolles kulturelles Erbe schützen und erhalten“ / Rettungsaktion für denkmalgeschützte Bildstöcke und Wegekreuze geht weiter

Das Wegekreuz auf dem Hof Lummer in Oelde-Sünninghausen ist mit Unterstützung des Kreises Warendorf restauriert worden. Das Ergebnis bewunderten unter anderem Landrat Dr. Olaf Gericke (r.), Bürgermeister Karl-Friedrich Knop (5.v.l.). Mit dabei waren auch Restaurator Dr. Christoph Hellbrügge und Christian Steinmeier von der LWL-Denkmalpflege.

Die fast 2000 Bildstöcke, Wegekreuze und Wegekapellen im Kreis Warendorf stellen ein wertvolles, kulturelles Erbe dar. Davon stehen etwa 430 Objekte unter Denkmalschutz. Die „Rettungsaktion für Bildstöcke und Wegekreuze“ des Kreises hat bis heute die Restauration von rund 210 dieser denkmalgeschützten Objekte gefördert. So auch das Wegekreuz der Familie Lummer in Oelde, das jetzt in neuem Glanz erstrahlt. Das bewunderten am Dienstag (26. Juni) unter anderem Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Karl-Friedrich Knop bei einem Pressetermin. Das Kreuz steht stellvertretend für viele weitere denkmalgeschützte Objekte, die auch von einer Förderung profitieren können.

 

„An diesem schönen Wegekreuz wird deutlich, dass Denkmalschutz kein verstaubtes Thema vergangener Jahrhunderte ist, sondern nach wie vor eine große Aktualität besitzt. Ich freue mich, dass durch die Restaurierung der Erhalt des Denkmals über viele Jahre gewährleistet ist“, freute sich Landrat Dr. Olaf Gericke.

 

Die Gesamtkosten der Restaurierung des Hofkreuzes Lummer lagen aufgrund der umfangreichen Arbeiten bei rund 8500 Euro. Der Kreis Warendorf hat zur Durchführung der Maßnahme einen Zuschuss in Höhe von rund 3500 Euro gegeben. Die übrigen Kosten haben die Eigentümer, der Landschaftsverband und die Stadt Oelde getragen.

 

Eigentümer von denkmalgeschützten Kreuzen und Bildstöcken können sich beim Amt für Planung und Naturschutz des Kreises melden. Dort erhalten Sie konkrete Informationen zu den Fördermöglichkeiten und zum Verfahren.

 

In den letzten zwölf Monaten wurden im Rahmen der Aktion drei Maßnahmen in Sassenberg, Telgte und Oelde umgesetzt. Die Gesamtkosten für die Restaurierung dieser Objekte belaufen sich auf etwa 17.000 Euro. Der Kreis Warendorf konnte in dem Zeitraum für die Aktion rund 7.000 Euro zur Verfügung stellen. Finanziert werden die Sanierungsmaßnahmen in der Regel von den Eigentümern, der LWL-Denkmalpflege, der jeweiligen Stadt oder Gemeinde und dem Kreis Warendorf. In vielen Fällen hat auch der Arbeitskreis Historische Bildstöcke des Rotary Clubs Warendorf geholfen.

 

Für das Programm 2018 liegen bereits sieben Anmeldungen für Objekte in Wadersloh, Warendorf, Beckum, Ostbevern und Sendenhorst vor - und stehen teilweise schon kurz vor Restaurationsbeginn.

 

Seit 2001 führt der Kreis Warendorf dieses Projekt zur Erhaltung der kunst-, kulturhistorisch und heimatkundlich wertvollen sakralen Denkmäler durch.

 

 


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