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Wege- und Feldraine als wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tiere / Pilotprojekt in Vellern mit Unterstützung des Kreises

Setzen sich gemeinsam für blühende Wege- und Feldränder ein (v. l.): Barbara Emmerich und Martin Burchmeister (Städtische Betriebe Beckum), Heinz-Josef Heuckmann (Stadt Beckum), Ingobert Rex (Kreis Warendorf), Landrat Dr. Olaf Gericke, Hubert Raring (Vorsitzender Landwirtschaftlicher Ortsverein Vellern), Heinz-Jürgen Müller (Kreis Warendorf), Dr. Matthias Quas (Landwirtschaftlicher Kreisverband) und Ulrich Bultmann (Landwirtschaftskammer).- (Fotos: Kreis Warendorf)
Damit wertvolle Lebensräume an Feldrändern erhalten bleiben, wird die Schnitthöhe der Mähfahrzeuge angehoben.

Insekten, Vögeln und Niederwild mehr Nahrung und einen Lebensraum zu bieten – darum geht es Landwirten, dem Kreis Warendorf als Naturschutzbehörde sowie der Stadt Beckum in dem gemeinsamen Pilotprojekt „Ökologische Optimierung der öffentlichen Wegeseitenflächen in Vellern“. „Nicht nur Wanderer und Radfahrer freuen sich über blütenreiche Wege und Feldraine – sie sind auch besonders wertvoll für die Biodiversität in unserer Landschaft“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke bei einem Ortstermin an der Höckelmerstraße. 


Wege- und Feldraine können vielen Tierarten wie Insekten, Vögeln, Amphibien oder Reptilien einen wertvollen Lebensraum bieten, betonte der Landrat. Er bedankte sich bei allen Beteiligten – insbesondere bei den Landwirten. Der Ortsvereinsvorsitzende Hubert Raring hob die gute Zusammenarbeit bei dem Projekt hervor. Weg- und Feldraine sind Saumstrukturen mit einer überwiegenden Gras- und Krautvegetation entlang von Wirtschaftswegen oder landwirtschaftlich genutzten Flächen, die im Rahmen des Projektes von den Kommunen gepflegt werden.


Eine Biotopvernetzung kann durch Wege- und Feldraine ermöglicht werden. Damit die wertvollen Lebensräume erhalten werden, wird die Schnitthöhe der Mähfahrzeuge angehoben. Der Landwirtschaftliche Kreisverband und die Landwirtschaftskammer unterstützen das Pilotprojekt in Vellern. Für ein zweites Entwicklungsgebiet des Pilotprojektes in Telgte-Vadrup werden die Umsetzungsmaßnahmen derzeit erarbeitet.

 

 

 


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