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WAF2030plus: Drei Zukunftsdialoge mit 160 Teilnehmern und vielen Ideen / Bürger können sich jetzt online beteiligen

Um die Themen Arbeit, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung ging es beim ersten Zukunftsdialog in Beckum – hier Landrat Dr. Olaf Gericke im Gespräch mit jungen Teilnehmern an einem der Thementische.
Beim zweiten Zukunftsdialog ging es um die Handlungsfelder Familienfreundlichkeit und Lebensqualität. Zu den einzelnen Projekten gab es an den Thementischen viele Anregungen.
Zu den Themen Klimaschutz und Umwelt begrüßte Kreisdirektor Dr. Stefan Funke die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Zeche Westfalen in Ahlen.
Umfragen live mit dem Smartphone beantworten konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei allen Zukunftsdialogen.

Beckum, Warendorf und Ahlen waren die Austragungsorte der drei Zukunftsdialoge zum Kreisentwicklungsprogramm WAF2030plus. Zahlreiche Ideen und Vorschläge hat der Kreis Warendorf im Rahmen dieser umfangreichen Bürgerbeteiligung vor Ort mitnehmen können. Rund 160 Bürgerinnen und Bürger sowie interessente Fachleute nahmen das Angebot des Kreises an, die Zukunft unserer Region mitzugestalten.

 

Den Auftakt machte Beckum, wo sich rund 80 Interessierte in der Aula des Berufskollegs zum Themenfeld Arbeit, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung trafen. Vom Arbeitsmarkt über die Jugendhilfe und Integration bis hin zur Fachkräftesicherung und Digitalisierung – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten viele Ideen und Vorschläge in diese Handlungsfelder ein. Sie wurden an den Thementischen schriftlich festgehalten. So konnten potentielle Maßnahmen, die den Anwesenden zuvor in kurzen Steckbriefen präsentiert wurden, sinnvoll ergänzt und weiterentwickelt werden. Dabei wurde z.B. der Projektvorschlag, den digitalen Kulturwandel im Kreis zu gestalten, in seiner Bedeutung für die Region bestätigt.

 

Auch beim Ablauf der Zukunftsdialoge spielte die Digitalisierung eine Rolle. Mit sogenannten Mentimeters kam ein innovatives Beteiligungsformat zum Einsatz. Es ermöglichte den Teilnehmern in allen drei Veranstaltungen, Umfragen live mit dem Smartphone zu beantworten. Die Ergebnisse wurden dann unmittelbar auf die Leinwand übertragen und kommentiert.

 

Auf dem Zukunftsdialog in der Landvolkshochschule Freckenhorst diskutierten die Anwesenden zum Handlungsfeld Familienfreundlichkeit und Lebensqualität. Projektvorschläge aus den Bereichen Gesundes Leben und Umfeldgestaltung sowie Kinder, Jugend und Teilhabe wurden vorgestellt und beraten. Unter anderem waren Angeboten gegen eine Vereinsamung im Alter oder eine Initiative zur Zukunft der ärztlichen Versorgung Projekte, denen die Teilnehmer in der Diskussion eine hohe Bedeutung zusprachen.

 

Das breite Handlungsfeld Klimaschutz und Umwelt stand im Mittelpunkt des Zukunftsdialogs in der Zeche Westfalen in Ahlen. Die Teilnehmenden interessierten sich unter anderem für Projektvorschläge wie die Umsetzung und der Ausbau eines regionalen Wärmenetzes oder die Stärkung der Multimodalität aus Bahn-, Bus-, Fahrrad- und Fußverkehr. Ein besserer Naturschutz mit dem Erhalt der Artenvielfalt und der Münsterländer Kulturlandschaft waren in den Tischdiskussionen ebenso von zentraler Bedeutung.

 

Landrat Dr. Olaf Gericke weiß die rege Beteiligung zu schätzen: „Für die die vielen Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von Unternehmen, Verbänden und vielen Fachleuten bedanke ich mich herzlich. Ihre Beiträge bereichern das Kreisentwicklungsprogramm, das wir bürgernah gestalten möchten.“

 

Mit dem Abschluss der Zukunftsdialoge startet der Kreis Warendorf jetzt die Online-Bürgerbeteiligung: Ab sofort können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis Ende August über die Webseite www.waf2030.de ihre Ideen und Vorschläge einreichen. „Auch in dieser letzten Phase der Bürgerbeteiligung hoffen wir auf viele Anregungen aus allen Teilen der Bürgerschaft“, ruft Landrat Dr. Olaf Gericke dazu auf, die Chance zum Mitmachen zu nutzen.

 

Hintergrund: WAF2030plus

Der Kreis Warendorf bringt seit Anfang des Jahres sein Kreisentwicklungsprogramm WAF2030plus auf den neuesten Stand. Dabei geht es um Handlungsfelder, die unser zukünftiges Leben in den Städten und Gemeinden des Kreises beeinflussen. Die Erstellung des Kreisentwicklungsprogramms wird von der Prognos AG um Dr. Olaf Arndt, Bereichsleiter Region&Standort, betreut, der auch schon zum Start des Kreisentwicklungsprogramms im Jahr 2013 mit dabei war.

 

 


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