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Unfallschwerpunkt Kreuzung L 547/K 20 bei Hoetmar: Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h reduziert

Die Kreuzung L 547/K 20 in Höhe Warendorf-Hoetmar ist weiterhin ein Unfallschwerpunkt – und das, obwohl dort eine Messsäule zur Überwachung der bislang gültigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h steht. Ab Montag, 25. November, gilt deshalb aus beiden Richtungen vor der Kreuzung die Höchstgeschwindigkeit von nur noch 50 km/h. Das hatte die Unfallkommission für den Kreis als eine erste Maßnahme empfohlen. Darüber hinaus wird zu weitergehenden Maßnahmen wie einem Kreisverkehr oder einer Ampelanlage geraten, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. In der Kommission sind die Polizei, die Straßenverkehrsbehörde, die Städte bzw. Gemeinden, die Bezirksregierung und der Landesbetrieb Straßen.NRW vertreten.

 

In der Vergangenheit hatte sich die Unfallkommission bereits mehrfach mit der Kreuzung beschäftigt und Verbesserungsmaßnahmen zunächst durch Verkehrszeichen und Markierungen angeregt. Im Jahr 2018 wurde schließlich die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage aufgestellt, um das zu hohe Geschwindigkeitsniveau auf der Landesstraße im Kreuzungsbereich auf die erlaubten 70 km/h zu senken. Erfreulicherweise konnte mit diesen Maßnahmen erreicht werden, dass die Schwere der Unfälle abgenommen hat. Seit 2017 gab es bisher nur einen weiteren Unfall mit einer schwerverletzten Person. Nach wie vor gab es jedoch in dem Kreuzungsbereich Unfälle – wenn auch ohne schwere Verletzungen. Das Problem: Fahrzeuge, die aus Richtung Westkirchen oder Hoetmar kommen, stoßen mit dem bevorrechtigten Verkehr aus Richtung Ahlen oder Freckenhorst zusammen. Das liegt einerseits an der relativ hohen Verkehrsbelastung, andererseits aber auch daran, dass viele Fahrer die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der Landesstraße, die Vorfahrt  haben, falsch einschätzen.

 

Im Jahr 2019 haben sich im Kreuzungsbereich bisher wieder vier Unfälle der typischen Art mit verletzten Personen oder hohem Sachschaden ereignet. Die Gefahr soll deshalb weiter eingedämmt werden. Die Einhaltung von Tempo 50 wird wie bisher weiter mit der stationären Geschwindigkeitsmessanlage überwacht. „Mit diesen Maßnahmen wird die Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich nochmals deutlich erhöht, dadurch kann in Zukunft mancher Unfall vermieden werden“, hofft Petra Schreier, Ordnungsdezernentin des Kreises Warendorf.

 


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