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Umweltministerin lobt Mehrwegbecherkampagne / Ursula Heinen-Esser besuchte Entsorgungszentrum Ennigerloh

Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser (3.v.l.) besuchte das Entsorgungszentrum in Ennigerloh.

„Da rennen Sie bei mir offene Türen ein!“ Das war der Kommentar von Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser zur Mehrwegbecherkampagne für coffe to go, die die Abfallwirtschaftsgesellschaften AWG und GEG in beiden Kreisen angestoßen haben. Die Ministerin war anlässlich des Internationalen Tags der Umwelt zu Gast bei der ASA (Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung e.V.), die ihren Sitz im Entsorgungszentrum in Ennigerloh hat.

 

Neben dem fachlichen Austausch über aktuelle Themen in der Kreislaufwirtschaft nutze Thomas Grundmann, ASA-Vorstand und  AWG-Geschäftsführer, die Gelegenheit, über verschiedene Projekte zu informieren. In der Stadt Gütersloh schon am Start, in den restlichen Städten und Gemeinden demnächst erhältlich sind die auffälligen, grasgrünen Mehrwegbecher für Kaffee. In allen 26 Kommunen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf wird es in Zukunft an vielen Ausgabestellen den Kaffee im Mehrwegbecher geben. Ob ein Kaffeeausschank zur Ausgabestelle der Becher wird, entscheidet dieser jeweils selbst. Das Konzept spricht sehr dafür: „Dann kann der Kunde zum Beispiel in Gütersloh einen Becher holen und in Sendenhorst wieder abgeben“, erläutert Grundmann das Prinzip. Die Becher sind mit einem Euro Pfand belegt und halten rund 500 Spülgänge aus. Die Kampagne erreicht insgesamt 640.000 Bürger.

 

Die gute Zusammenarbeit der Kreise Gütersloh und Warendorf hob Warendorfs Landrat Dr. Olaf Gericke hervor: „Wir kooperieren in der Abfallwirtschaft seit Jahrzehnten - der enge Draht zueinander führt auch zu so schönen Aktionen wie der Mehrwegbecherkampagne.“ Ein weiteres Ergebnis der Kooperation ist der außerschulische Lernort „Wertstoffwerkstatt“, den regelmäßig Schulklassen aus beiden Kreisen besuchen.

 

Beide Kreise haben sich der Kampagne #WIRFUERBIO angeschlossen, die dafür wirbt, kein Plastik in die Biotonne zu werfen. Dieser Punkt war auch Umweltministerin Heinen-Esser wichtig. „Europa ist auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft, um die begrenzten Ressourcen dieses Planeten optimal zu nutzen. Bioabfälle sind dabei der für eine Kreislaufwirtschaft geeignete Abfallstrom par excellence. Natürliche Prozesse bauen diese „Abfälle“ in neue Biomasse um, die sich schadlos in die natürliche Umwelt einfügt. Das funktioniert jedoch nur, wenn schon im Haushalt die über die Biotonne erfassten Abfälle aus Küche und Garten möglichst frei von störenden und schädlichen Stoffen sind. Plastik ist dabei besonders kritisch und hat nichts in der Biotonne zu suchen“, sagte Ministerin Heinen-Esser bei ihrem Besuch in Ennigerloh.

 

Weitere Informationen auf www.awg-waf.de unter „Umweltbildung“.


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