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Straßenwärter des Kreises rückten zu ersten Winterdiensteinsätzen aus

Für Winterdiensteinsätze auf den Kreisstraßen sind die Straßenwärter des Kreises Warendorf gewappnet. Davon überzeugte sich Landrat Dr. Olaf Gericke (6.v.l.) auf dem Kreisbauhof in Warendorf und dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz. Mit im Bild: Umwelt- und Baudezernent Carsten Rehers (5.v.l.), der Leiter des Amtes für Umweltschutz, André Hackelbusch (7.v.l.) im Gespräch mit Hermann Alsmann (5.v.r.), Leiter des Kreisbauhofes in Warendorf. - (Foto: Kreis Warendorf).

Bereits drei Mal waren die Mitarbeiter der Bauhöfe des Kreises Warendorf in diesem November im Winterdienst-Einsatz. Sowohl am 18./19.11., als es einen ersten kurzen Kälte-Einbruch gab, als auch in dieser Woche am Mittwoch und Donnerstag (29./30.11.) waren die Straßenwärter nachts bzw. am frühen Morgen unterwegs. Sie streuten Salz, weil stellenweise überfrierende Nässe und Raureif für erhöhte Gefahr auf den Kreisstraßen gesorgt hatten. Zu Beginn der Winterdienst-Saison 2017/18 besuchte Landrat Dr. Olaf Gericke die Straßenwärter auf dem Kreisbauhof in Warendorf. „Sie sind im Dienste aller Verkehrsteilnehmer unterwegs und sorgen für sichere Straßen – nicht nur im Winter. Für diese oft belastende und gefährliche Arbeit möchte ich mich bei Ihnen bedanken“, sagte Dr. Olaf Gericke.

 

Der Landrat erfuhr bei seinem Besuch, wie sich die beiden Bauhöfe des Kreises in Warendorf und Beckum auf den Winterdienst vorbereitet haben. „Schon seit einigen Wochen besteht Rufbereitschaft – und die Einsatzpläne sind geschrieben. Denn wir müssen jetzt jederzeit mit Schnee, Nässe und Temperaturen um oder unter null Grad rechnen“, berichtete Ralph Menke, der den Einsatz der 24 Mitarbeiter in den Bauhöfen in Beckum und Warendorf koordiniert.

 

Auch was das Thema Salz anbetrifft, sind die Bauhöfe des Kreises für den Winterdienst-Einsatz gewappnet. Nach den Erfahrungen aus früheren Rekordwintern, in denen die Streudienste landesweit mit Salz-Mangel zu kämpfen hatten, hat der Kreis Warendorf wieder gut vorgesorgt. „Wir haben zurzeit etwa 1180 Tonnen Salz  eingelagert – die Salzsilos auf unseren beiden Bauhöfen und die Salzhalle in Beckum sind prall gefüllt. Zusätzlich stehen für den Kreis Warendorf 1000 Tonnen Salz im Rahmen der Notfallreserve in einem zentralen Depot in Saerbeck auf Abruf zur Verfügung“, erklärte Ralph Menke. In einem durchschnittlichen Winter reichen insgesamt etwa 1000 Tonnen, um die Verkehrssicherheit auf den Kreisstraßen zu gewährleisten. Im Winter 2016/17 wurden rund 1160 Tonnen Salz auf beiden Bauhöfen für jeweils 43 Winterdiensteinsätze benötigt.

 

Die Mitarbeiter der Kreisbauhöfe in Warendorf und Beckum kümmern sich um etwa 365 Kilometer Kreisstraßen und 169 Kilometer Radwege. Um die Straßen sicher zu machen, wird Schnee geräumt und bei Glätte Feuchtsalz eingesetzt. Gestreut wird nach der Devise „so wenig wie möglich, so viel wie nötig".

 

 

 


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