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Stadt Warendorf nimmt ab 1. Februar Bauanträge wieder selbst entgegen / Kreis war vorübergehend eingesprungen / „Paradebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit“

Kreisbauamtsleiter Sigurd Peitz, Bürgermeister Axel Linke, Landrat Dr. Olaf Gericke und Kreisbaudezernent Carsten Rehers (v.l.n.r.) zogen eine positive Bilanz der zurückliegenden sechs Monate, in denen der Kreis vorübergehend die Bauaufsicht für die Stadt Warendorf übernommen hat. Ab 1. Februar nimmt die Stadtverwaltung wieder Bauanträge entgegen.

Als ein „Paradebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit“ bezeichneten Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Axel Linke das zurückliegende halbe Jahr, in dem der Kreis vorübergehend die Bauaufsicht für die Stadt Warendorf übernommen hat, weil es große personelle Engpässe gab. Vereinbarungsgemäß nimmt ab 1. Februar die Stadt Warendorf selbst wieder Anträge entgegen. Wie die drei weiteren Städte im Kreis mit über 25.000 Einwohnern (Ahlen, Beckum und Oelde) kann die Stadt Warendorf nach Neueinstellungen von Fachpersonal wieder selbst die untere Bauaufsicht übernehmen.


Bürgermeister Axel Linke bedankte sich beim Kreis, dass er im vergangenen Sommer eingesprungen sei. „Für diese kurzfristige Aufgabenübertragung gab es keine Blaupause. Doch in dieser Notsituation haben wir innerhalb der kommunalen Familie gerne geholfen, damit für die Stadt weiterhin Baugenehmigungen erteilt werden können“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke. Zum Abschluss zog er eine positive Bilanz. 170 Bauanträge aus Warendorf wurden entschieden und zahlreiche weitere Vorgänge von A wie Abbruchgenehmigungen bis Z wie Zeltabnahmen (für Veranstaltungen bearbeitet.


Drei städtische Mitarbeiter, darunter ein Ingenieur, waren vorübergehend fürs Kreisbauamt tätig. „Wir haben Warendorf nicht gesondert behandelt. Schließlich durften wir die anderen neun Städte und Gemeinden, für die wir Bauaufsicht sind, nicht vernachlässigen. Es freut mich, dass das gelungen ist – wie die Zahlen und die positive Resonanz zeigen“, berichtet Kreisbauamtsleiter Sigurd Peitz. Bürgermeister und Landrat waren sich einig, dass man diese besondere Herausforderung nur durch den hohen Einsatz aller Beteiligten von Kreis und Stadt habe bewältigen können: „Allen daran beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser besondere Dank für ihren außergewöhnlichen Einsatz.“ Durch die gemeinsame Kraftanstrengung konnte man erreichen, dass die Zahl der nicht abschließend bearbeiteten Anträge gegenüber dem vergangenen Sommer deutlich zurückgegangen ist.

 

 


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