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Sauber, heile und gesund / Landrat begleitet Kontrolle auf dem Wochenmarkt

Landrat Dr. Olaf Gericke begleitete Lebensmittelkontrolleur Axel Rethmeier zu einer Kontrolle auf dem Sendenhorster Wochenmarkt.
Der Landrat kontrollierte die Auslage eines Wild- und Geflügelstandes wurde auf die richtige Temperatur.
Bei der Lebensmittelkontrolle wird auch mit den Sinnen gearbeitet: durch sehen, riechen und fühlen wird nicht mehr verkäufliche Ware herausgefiltert.

Eine Lebensmittelkontrolle auf dem Sendenhorster Wochenmarkt  begleitete Landrat Dr. Olaf Gericke. Zusammen mit Kreismitarbeiter Axel Rethmeier vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt kontrollierte der Landrat, ob die angebotenen Lebensmittel hygienisch behandelt und unbedenklich verkauft werden können.

 

Unter der Prämisse „sauber, heile und gesund“ überprüfte der Lebensmittelkontrolleur beispielsweise die Temperatur in der Kühltheke eines Wild- und Geflügelstandes. Auch die Aufschnittmaschine wurde in Augenschein genommen. An einem Obst- und Gemüsestand kontrollierte Axel Rethmeier die Auslage auf beschädigte Orangen, Äpfel und Kartoffeln. Dabei arbeitet er auch mit seinen Sinnen: nur durch sehen, fühlen oder riechen kann nicht mehr verkäufliche Ware herausgefiltert werden. Auch die Auszeichnung von Obst und Gemüse muss korrekt und nachvollziehbar sein – so sind beispielsweise Angaben zum Herkunftsland Pflicht.

 

Zur Freude von Landrat, Lebensmittelkontrolleur und Marktkundschaft verliefen die Kontrollen ohne Beanstandungen. „Der Verbraucherschutz ist eine unserer gesetzlichen Aufgaben als Gefahrenabwehrbehörde. Die Kunden müssen ihre Lebensmittel einkaufen können, ohne sich über hygienische Mängel Gedanken zu machen“, verdeutlicht Landrat Dr. Olaf Gericke die Rolle des Kreises.

 

Um diesen Schutz zu gewährleisten, werden alle lebensmittelverarbeitenden Betriebe wie Bäckereien, Metzgereien, Restaurants, Imbisse, Eisdielen und Supermärkte in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Dabei wird mit einem landesweit gültigen Kriterienkatalog eine Risikobewertung des jeweiligen Betriebes vorgenommen, aus der sich die Prüfabstände ergeben. Ziel ist es, Betriebe mit hohem Risiko häufiger und sichere, gute Betriebe seltener zu kontrollieren.

 

Um die zweijährige Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur antreten zu können, müssen die Bewerber übrigens über einen Meister- oder Technikertitel im Bereich Bäckerei, Fleischerei, Küche oder Hauswirtschaft und eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen. Auch der Kreis Warendorf bietet die Ausbildung zum Lebensmittelkontrolleur an, die derzeit drei Mitarbeiter durchlaufen.

 


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