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Rund um die Uhr im Dienst der Sicherheit / MdL Daniel Hagemeier besuchte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerschutz des Kreises

Über die wichtigen Aufgaben der Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerschutz des Kreises Warendorf: Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann, MdL Daniel Hagemeier, Landrat Dr. Olaf Gericke und Leitstellen-Chef Frank Sölken (v.l.n.r.).

Über die Arbeit der Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerschutz des Kreises Warendorf informierte sich MdL Daniel Hagemeier (Oelde) bei einem Besuch im Kreishaus. Dass sich die steigenden Einsatzzahlen für Rettungsdienst und Feuerwehren dort deutlich wiederspiegeln, stellte der Landtagsabgeordnete bei seinem Besuch fest. „Bei der Annahme der Notrufe kommt es auf jede Sekunde an. Deshalb sind ein festes Schema für die telefonische Notrufabfrage und anschließend geregelte Abläufe bei der Alarmierung der jeweiligen Kräfte für uns das A und O“, erklärte Leitstellen-Chef Frank Sölken.


Etwa 150.000 Anrufe über die Notrufnummer 112 laufen in der Leitstelle pro Jahr ein. Daraus werden 40.000 Einsätze für die Rettungsdienste und Feuerwehren im Kreis. Die Tendenz ist weiter steigend. „Die Kunst für unsere Leitstellendisponentinnen und -disponenten besteht darin, in Notsituationen schnell und trotzdem richtig abzufragen, worum es geht“, erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke. Wichtig seien aber nicht nur feste Abläufe, sondern auch Ruhe und Übersicht in oft hektischen Situationen zu behalten. „Ein Unfall mit vielen Verletzten auf der A 2 oder die Amokfahrt in Münster sind Beispiele für extreme Situationen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit eintreffen können“, erklärte Dr. Gericke dem Besucher. Das Thema Sicherheit und Rettungsdienst liegt dem Landrat ebenso wie dem Abgeordneten Daniel Hagemeier besonders am Herzen.


Auch bei den zahlreichen alltäglichen medizinischen Notfällen sind eine gute Auffassungsgabe und Fachkenntnisse gefragt. So berichtete Frank Sölken über Notrufe, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle telefonisch eine Anleitung zur Herzdruckmassage gegeben hätten. „Denn bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes kann es manchmal zu spät sein“, so Sölken. Da sei es hilfreich, dass das Leitstellen-Team aufgrund ihrer Ausbildung über praktische Erfahrungen im Rettungsdienst als auch in der Feuerwehr verfügt.


Rund um die Uhr ist der Leitstellenbetriebsraum des Kreises mit mindestens zwei Beamten besetzt. Hinzu kommen mindestens weitere zwei Kolleginnen und Kollegen, die sich im Rahmen der 24-Stunden-Schicht gerade in den Ruhe- oder Pausenräumen befinden und in kürzester Zeit verfügbar sind, erfuhr der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier bei seinem Besuch. Bei besonderen Einsatzlagen wie zuletzt beim Orkan Friederike im Januar wird die Leitstelle personell aufgestockt.


„Der Aufwand für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Kreis ist hoch und er ist wichtig – nicht nur in der Leitstelle, sondern auch bei Feuerwehren und Rettungsdiensten. Für die hohe Einsatzbereitschaft der Haupt- und Ehrenamtlichen möchte ich mich bedanken“, sagte Daniel Hagemeier zum Abschluss seines Besuches.

 

 


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