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„Restart“ soll Jugendlichen in schwierigen Lagen beim Berufseinstieg helfen / Info-Tag am 10. Juli in Ennigerloh

Hoffen durch das Projekt Restart auf Erfolge, v.l.: Jobcenter-Leiter Dr. Ansgar Seidel, Cristoph Heitland vom Restart-Team des Kolping-Bildungswerks, Sozialdezernentin Brigitte Klausmeier, Esther Michgehl, Andrea Schartel und Jasmin Gramer (Restart) sowie Landrat Dr. Olaf Gericke. – (Foto: Kreis Warendorf).

Wie können Jugendliche und junge Erwachsene in besonders schwierigen Lebenslagen unterstützt  und (zurück) auf den Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit begleitet werden? Dieser Herausforderung stellt sich das Jobcenter Kreis Warendorf in Kooperation mit dem Kolping-Bildungswerk. Landrat Dr. Olaf Gericke, Sozialdezernentin Brigitte Klausmeier sowie der Leiter des Jobcenters Kreis Warendorf, Dr. Ansgar Seidel, informierten sich über das Projekt „Restart – Eine neue Chance“. Es wird seit Februar von Ennigerloh aus für den ganzen Kreis angeboten. Mit aufsuchender Arbeit und niedrigschwelligen Angeboten sollen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen berufliche Orientierung erhalten. Coachings und sozialpädagogische Begleitung gehören dazu.

 

Neben einer festen Anlaufstelle mit offenem Begegnungs- und Beratungsbereich in der Alleestr. 4 im Stadtzentrum von Ennigerloh wird auch eine mobile Beratung durch den Einsatz eines Beratungsmobils sowie aufsuchende Arbeit angeboten. Der Kleinbus bietet die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre außerhalb des Jobcenters kennenzulernen und wieder Vertrauen zu gewinnen, das irgendwann verloren ging. „Es geht uns darum, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder  verlässliche Beziehungen knüpfen können. So wollen wir den Grundstein für ihren (Wieder-)einstieg in Bildung und Ausbildung legen“, erklärt Landrat Dr. Olaf Gericke, der das Projekt sehr begrüßt.

 

Betroffene, interessierte Bürgerinnen und Bürger, sowie alle Netzwerkpartner lädt der Landrat zusammen mit dem Kolping-Bildungswerk am Mittwoch, 10. Juli, von 10 bis 14 Uhr zum Tag der offenen Tür bei Restart in Ennigerloh herzlich ein. An diesem Tag besteht die Möglichkeit, nähere Informationen zum Projekt zu erhalten, das sozialpädagogische Team und die Kooperationspartner kennenzulernen sowie die Räume zu besichtigen. In diesen gibt es sowohl einen Arbeits- als auch einen wohnlich gestalteten Bereich. Dieser ermöglicht Beratungsgespräche in geschützter und gemütlicher Atmosphäre. Eine offene Sprechstunde wird zweimal wöchentlich angeboten, weitere Termine sind jederzeit nach individueller Absprache möglich. Ferner fährt das Beratungsmobil bekannte Treffpunkte der Zielgruppe regelmäßig an. So werden die jungen Menschen kontaktiert, ohne dass sie bedrängt werden. Sie werden da abgeholt, wo sie stehen. Das gilt sowohl räumlich als auch zeitlich. So kann „Restart“ aktuell nicht nur in Ennigerloh, sondern auch im Einzugsgebiet von Warendorf und Telgte genutzt werden.

 

„Wir sehen in dem Projekt eine große Chance für  junge entkoppelte Menschen und die Gesellschaft. Allerdings brauchen alle Beteiligten einen langen Atem und viel Geduld, um Misstrauen abzubauen und langfristige Erfolge zu erzielen“ so Jobcenter-Leiter Dr. Ansgar Seidel.

 


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