Landrat und Bürgermeister radeln durch Warendorf | Kreis Warendorf

Landrat und Bürgermeister radeln durch Warendorf

Zur traditionellen Sommerradtour trafen sich Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Peter Horstmann mit Vertretern der Kreis- und Gemeindeverwaltung. Bei strahlendem Sonnenschein startete die Radtour am Kreisverkehr an der Milter Straße.

 

Von dort aus ging es zum nahegelegenen Regenrückhaltebecken, das Ende 2020 fertiggestellt und für das gesamte Neubaugebiet „In de Brinke“ sowie das Wohngebiet „Am Nordufer“ konzipiert wurde. Auch die weitere Trassenführung der Stadtstraße Nord war Thema bei dem lockeren Austausch. Das Bauprojekt mit einem Volumen von mehr als zehn Millionen Euro soll im Jahr 2022/23 starten. Das Renaturierungsprojekt „Neue Ems West“ ist der erste Schritt bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und soll als Hochwasserschutz für die gesamte Warendorfer Innenstadt dienen, sofern das weitere Teilprojekt „Neue Ems Ost“ ebenfalls wie geplant umgesetzt werden kann

 

Im Neubaugebiet „In de Brinke“ bestaunte die Gruppe den Baufortschritt. Bei der letzten Landratsradtour im vergangenen Jahr waren hier lediglich die Bauvorbereitungen zu sehen gewesen. Heute entstehen in dem neuen Wohnquartier Einfamilienhäuser, weitere Kindergärten und rund 100 Sozialwohnungen. Der Landrat zeigte sich begeistert von der Bebauung: „Hochmoderne Baugebiete wie dieses sind eine Riesenchance, Menschen aus den Oberzentren in den ländlichen Raum zu holen und an unseren Kreis zu binden.“

 

Über die Stadtstraße Nord radelte die Gruppe in Richtung Emssee. Auf Höhe der Alten Herrlichkeit stellten Bürgermeister Peter Horstmann und der Leitende Baudirektor Peter Pesch die Pläne für einen möglichen Eingangsbereich zur Landesgartenschau vor. Auch in diesem Bereich sollen Maßnahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden.

 

Im Emsseepark sprachen die Verwaltungsvertreter über den geplanten Emsdurchstich und die Rückverlegung des Flussbettes, um dem Hochwasserschutz Rechnung zu tragen. „Doch auch auf das Klima im Emsseepark wirken sich die geplanten Maßnahmen positiv aus“, berichtet Bürgermeister Peter Horstmann. „Es werden offene Wasserflächen geschaffen, über die das Wasser verdunstet und somit zur Abkühlung beiträgt.“

 

Das Planfeststellungsverfahren für das wasserbauliche Projekt „Neue Ems Ost“ startet in Kürze mit der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Offenlegung der Pläne. In einer umfassenden Ausstellung im Historischen Rathaus informiert die Stadt Warendorf über die geplanten Maßnahmen.

 

Der Vormittag in Warendorf endete mit einem informativen Rundgang über das Brinkhausgelände. Landrat und Bürgermeister waren sich einig, dass die bisherige gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kreisstadt weiter fortgesetzt werden soll.

 




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