28.620 Schnelltests im März – Interaktive Karte zeigt kurzfristig verfügbare Testangebote im Kreis Warendorf

Der Kreis Warendorf zieht eine positive Bilanz seiner Teststrategie: Seit dem Start der kostenlosen Schnelltests am 8. März konnten bis zum 31. März 28.620 Tests auf das Coronavirus in den insgesamt 133 Teststellen im Kreis durchgeführt werden. Bei den Tests sind 79 Menschen entdeckt worden, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Das entspricht einem Anteil von 0,28 Prozent.

 

 

Gesundheitsdezernentin Brigitte Klausmeier zeigt sich zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen. „Ich freue mich, dass die Bürgerinnen und Bürger das kostenlose Angebot annehmen. So lassen sich Infektionsketten brechen, indem wir symptomlose Infizierte herausfischen“, erklärte sie. Auch mit dem Aufbau der Teststruktur im Kreis Warendorf ist die Dezernentin zufrieden. Die Zahl der Anlaufstellen, bei denen sich Bürgerinnen und Bürger kostenlos testen lassen können, ist gestiegen. Mittlerweile gibt es inzwischen 133 Standorte für die kostenlosen Schnelltests – außer dem Schnelltestzentrum, das der Kreis Warendorf an der Straße Lange Wieske in Warendorf mit Unterstützung der Bundeswehr betreibt, sind dies vor allem Ärzte und Apotheken. Aber auch immer mehr private Anbieter erfüllen die Voraussetzungen, die Test durchführen zu dürfen.  

 

 

Karte mit kurzfristig verfügbaren Testmöglichkeiten

 

Neu ist auf der Internetseite des Kreises Warendorf eine interaktive Landkarte, auf der die verschiedenen Standorte für Schnelltests markiert sind: https://geoportal.kreis-warendorf.de/geoportal/corona-schnelltest/. Wenn Interessierte auf die einzelnen Angebote klicken, erhalten sie alle wichtigen Informationen. Die vom Amt für Informationstechnik und Digitalisierung entwickelte Karte zeigt mit einem Ampelsystem in grüner Farbe an, wo kurzfristig noch Corona-Schnelltests durchgeführt werden können. Rot bedeutet, dass an der entsprechenden Teststelle in den nächsten drei Stunden keine Termine zu buchen sind. Bei der Farbe Gelb ist nicht bekannt, ob kurzfristig freie Kapazitäten zur Verfügung stehen. Hier muss individuell angefragt werden.  Die Teststellen können ihren Status jederzeit selbst ändern.

 

In den Corona-Teststellen werden sogenannte Antigen-Schnelltests von geschultem Personal durchgeführt. Dafür wird wie beim PCR-Test ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zum PCR-Test vor Ort. Wer positiv getestet wird, wird beim Gesundheitsamt gemeldet, verpflichtet sich zu einem verbindlichen PCR-Test und muss sich bis zum Ergebnis vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben.

Seit 8. März können sich die Bürgerinnen und Bürger auf das Coronavirus testen lassen. Der Bund bezahlt die Antigen-Schnelltests, die nicht mit den Selbsttests für den Eigengebrauch zu verwechseln sind.