Gelungener Start der Sonderimpfaktion am Osterwochenende

Die AstraZeneca-Sonderimpfaktion für Über-60-Jährige am Osterwochenende ist gut angelaufen: An den beiden Feiertagen wurden bereits über 300 Impfungen außerhalb der üblichen Impfreihenfolge im Impfzentrum in Ennigerloh durchgeführt. Weitere 1.900 Frauen und Männer werden dort bis zum 18. April geimpft. Zudem stehen die übrigen rund 5.000 Impfdosen für die teilnehmenden niedergelassenen Ärzte im Kreis zur Verfügung.

 

Am Samstag war die Terminvergabe gestartet, nachdem Gesundheitsminister Laumann Mitte der Woche ein Sonderkontingent AstraZeneca-Impfstoff angekündigt hatte. Bereits im Vorfeld war absehbar, dass die Nachfrage nach dem Sonderkontingent größer als die Anzahl der zu vergebenden Termine sein würde.

 

„Angesichts der sehr knappen Vorbereitungszeit aufgrund der kurzfristigen Ankündigung von Seiten des Landes können wir mit dem Ablauf sehr zufrieden sein“, sagt die Leiterin des Impfzentrums in Ennigerloh, Barbara Weil. „Insbesondere durch die Ausweitung der Öffnungszeiten bis 21 Uhr haben wir in wenigen Tagen gemeinsam mit der KVWL und allen übrigen Akteuren eine ganze Reihe zusätzlicher Impftermine in Ennigerloh geschaffen. Zudem konnten zahlreiche Arztpraxen in die Impfaktion eingebunden werden“, so Weil.

 

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei dem gesamten Team des Impfzentrums, dass es so spontan schon über Ostern zur Verfügung stand“, sagte Barbara Weil. „Wenn uns Impfstoff zur Verfügung steht, wollen wir diesen auch schnellst möglich verimpfen.“

 

Auch die Reserveliste für AstraZeneca erfährt eine sehr hohe Resonanz. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits 1.364 Emails eingegangen. Erste Personen konnten am Sonntagabend bereits alarmiert werden. „Wir freuen uns über die hohe Impfbereitschaft. Die Chance, auf diesem Weg eine Impfung zu erhalten, bleibt jedoch vergleichsweise gering“, so Barbara Weil.

 

Möglich wurde die Sonderimpfaktion, weil die Ständige Impfkommission empfohlen hatte, den Impfstoff AstraZeneca bei unter 60 Jahren nicht mehr einzusetzen. Für ganz NRW standen 380.000 Impfdosen zur Verfügung, rund 7.000 gingen dabei an den Kreis Warendorf.