Zusätzlicher Tages-Rettungswagen kommt für Sendenhorst zum Einsatz

Ein zusätzlicher Rettungswagen (RTW) ist seit Anfang Januar für Sendenhorst im Einsatz. Notwendig wurde die Anschaffung des zusätzlichen Rettungswagens, weil die in den vergangenen Jahren steigende Anzahl an Rettungsdiensteinsätzen zu einer Verschlechterung des Erreichungsgrades im Kreis Warendorf geführt hatten. Ziel ist es, in 90 Prozent der Einsatzfälle innerhalb von zwölf Minuten an der Einsatzstelle zu sein.

 

„Wir möchten den Rettungsdienst für die Menschen in Sendenhorst weiter verbessern“, unterstrich Landrat Dr. Olaf Gericke, der sich gemeinsam mit Ordnungsdezernentin Petra Schreier vor Ort über den neuen zusätzlichen Rettungswagen informierte. „Die Rahmenbedingungen, unter denen der Rettungsdienst arbeitet, verändern sich ständig: So steigt die Zahl der Einsätze an, unter anderem weil die Menschen im Durchschnitt immer älter werden und deshalb auch öfter Hilfe benötigen“, sagte Dr. Gericke.

Die Einsetzung eines weiteren RTWs für die Rettungswache in Sendenhorst hatte der Kreistag mit dem Rettungsdienstbedarfsplan im Sommer 2020 beschlossen. Der Kreis Warendorf ist als Träger des Rettungsdienstes dazu verpflichtet, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung sicherzustellen.  „Der weiterentwickelte Rettungsdienstbedarfsplan macht deutlich, dass für den Kreis die Notfallversorgung der Menschen ein wichtiges Anliegen ist“, betonte Ordnungsdezernentin Petra Schreier.

 

Der zusätzliche Rettungswagen steht seit dem 4. Januar 2021, montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr, zur Verfügung. Als Fahrzeug dient ein bisheriger Reserve-Rettungswagen, der in den vergangenen Monaten mit medizinischen Geräten und Material bestückt wurde. Ein Neufahrzeug soll im Spätsommer 2021 ausgeliefert werden. Aufgrund der räumlich beengten Situation an der Rettungswache Sendenhorst wird das neue Fahrzeug vorübergehend an der Rettungswache Drensteinfurt stationiert, die organisatorisch zur Rettungswache Sendenhorst gehört. „Hierfür meinen herzlichen Dank an die Stadt Drensteinfurt“, betonte Dr. Gericke. Carsten Grawunder, Bürgermeister von Drensteinfurt, sagte dem Landrat gern seine Unterstützung zu.

 

Bereits das Notarzteinsatzfahrzeug in Sendenhorst wird nicht an der Rettungswache, sondern am Krankenhaus in Sendenhorst vorgehalten. Der Kreis Warendorf beabsichtigt mit der Stadt Sendenhorst den gemeinsamen Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und einer Rettungswache. Sendenhorsts Bürgermeisterin Katrin Reuscher bezeichnete den zusätzlichen RTW als „gute Investition in den Gesundheitsschutz der Sendenhorster Bevölkerung“.

 

Die vorübergehende Stationierung in Drensteinfurt ist insoweit vorteilhaft, da unter anderem Drensteinfurt und Ahlen zu den Versorgungsbereichen mit der absolut höchsten Anzahl an Hilfsfristüberschreitungen gehören. Bis zu einer ebenfalls vorgesehenen Indienststellung eines zusätzlichen Rettungswagens in Ahlen, ist so eine Optimierung der Versorgungsbereiche Drensteinfurt, Sendenhorst und Ahlen zu erwarten.

 

Insgesamt stehen damit an der Rettungswache Sendenhorst mit diesem zusätzlichen Tages RTW, ein Rettungswagen sowie ein Notarzt-Einsatzfahrzeug, besetzt mit einem Notfallsanitäter sowie einem Notarzt, rund um die Uhr zur Verfügung. Hinzu kommt ein weiterer Rettungswagen rund um die Uhr an der Außenstelle Drensteinfurt.




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