Impfzentrum in Ennigerloh einsatzbereit / Impfstoff kann kommen

„Wir sind startklar und warten nur noch auf den Impfstoff!“ Das berichtet Landrat Dr. Olaf Gericke bei der Vorstellung des Impfzentrums am Dienstag (15. Dezember) erfreut.

 

Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) betreibt der Kreis Warendorf das rund 400 Quadratmeter große Impfzentrum auf dem Gelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) in Ennigerloh. In zwei Impfstraßen können hier montags bis sonntags von 8 Uhr bis 20 Uhr Bürger im Drei-Minuten-Rhythmus gegen das Coronavirus geimpft werden. „Je nach Bedarf und Verfügbarkeit des Impfstoffes könnten wir die Kapazitäten auf das Doppelte erweitern“, so Dr. Rudolf Ernst von der KVWL, ärztlicher Leiter des Impfzentrums. Da im Schichtsystem gearbeitet wird, leiten vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie zwei Ärzte das Impfzentrum jeweils im Wechsel. Sie kümmern sich um organisatorische Fragen, wie z. B. die Bestellung des Impfstoffes sowie um den Personaleinsatz.

 

„Auch wenn es noch keine endgültigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission gibt, gehen wir davon aus, dass zuerst ältere und vorerkrankte Personen, darunter Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen, sowie Beschäftigte in Pflegeheimen und Krankenhäusern gegen Corona geimpft werden. Gerade in der Anfangszeit erwarten wir nur vergleichsweise wenige Impfdosen, sodass wir uns zuerst fast ausschließlich auf diese hoch sensiblen Bereiche konzentrieren werden“, erklärt Gesundheitsdezernentin Brigitte Klausmeier.

 

Ebenfalls für die Immunisierung vorgesehen sind Angehörige der kritischen Infrastruktur wie Polizei, Rettungs- und Feuerwehrkräfte. Die breite Bevölkerung wird voraussichtlich ab Mitte 2021 Gelegenheit bekommen, sich von niedergelassenen Ärzten in den Praxen gegen Corona impfen zu lassen.

 

Für Menschen in Pflegeeinrichtungen, die nicht persönlich zum Impfzentrum kommen können, sind zudem mobile Teams im Einsatz. „So wollen wir möglichst viele Impfwillige erreichen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind“, erläutern Barbara Weil und Dr. Jörn Köster vom Leitungsteam des Impfzentrums. Nach Möglichkeit solle jedoch der Hausarzt der Bewohnerinnen und Bewohner die Impfung in den Pflegeeinrichtungen vornehmen, in Krankenhäusern die Ärzte vor Ort.

 

Impfwillige Personen, die zu den priorisierten Gruppen gehören, benötigen einen Termin in den Impfzentren. Das Terminmanagementsystem wird derzeit von den Kassenärztlichen Vereinigungen erarbeitet. Sobald alle Einzelheiten geklärt sind, wird das genaue Vorgehen bekannt gegeben. Weil die Immunität nur durch zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen erreicht wird, erhalten die Personen direkt zwei Termine. Für die Impfung inklusive medizinischer Aufklärung und anschließender Ruhezeit sollte rund eine Stunde eingeplant werden.

 

Zutritt zum Impfzentrum erhält nur, wer einen Termin hat und sich ausweisen kann. Dies wird schon auf der Zufahrt zum Gelände der AWG kontrolliert. Hilfebedürftige Personen dürfen maximal eine Begleitperson mitbringen. Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung, zudem ist das Impfzentrum montags bis freitags über die Buslinie R63 im Stundentakt erreichbar. Am Wochenende besteht die Möglichkeit, einen Taxibus zu bestellen (Rufnummer 05481/847557-13).

 

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