Städtische Betriebe Beckum sparen Wasser, Energie und Abfall / Landrat überreicht Ökoprofit-Zertifikat

Einen weiteren Schritt für mehr Klimaschutz hat die Stadt Beckum gemacht: Die städtischen Betriebe haben durch eine kritische Analyse ihre Prozesse so umstrukturiert, dass sie nicht nur nachhaltiger, sondern auch sparsamer sind. Aus diesem Grund wurde die Einrichtung mit dem Ökoprofit-Zertifikat ausgezeichnet. „Sie haben bewiesen, dass sich durch Umweltschutz Kosten senken lassen“, sagte Dr. Gericke auf dem städtischen Bauhof, wo Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann das Zertifikat entgegennahm.

 

Seit 2013 haben die Städtischen Betriebe Beckum die Umwelt entlastet, indem die Mitarbeiter fast 1.300 kWh Energie, 2,9 Tonnen Kohlendioxid (Co2) und 306 Kubikmeter Wasser sparen beziehungsweise vermeiden konnten. Dazu hat unter anderem die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage und einer Holzhackschnitzelheizung geführt. Zudem stehen am Kaffeeautomaten statt Plastikbechern Porzellantassen zur Verfügung, um Abfall zu vermeiden. Außerdem erhielten die Beschäftigten ein Fahrtraining, um Treibstoff einzusparen. „Das Mitmachen hat sich gelohnt. Auch mit kleineren Maßnahmen können wir zum Klimaschutz beitragen. Außerdem sparen wir damit jährlich etwa 1000 Euro“, berichtete Bürgermeister Dr. Strothmann. 

 

Seit 2004 werden die Städtischen Betriebe als kommunale Einrichtung der Stadt Beckum geführt und sind mit der Unterhaltung der städtischen Infrastruktur beauftragt.  63 Mitarbeiter sind in den Bereichen Straßenunterhaltung und -reinigung sowie Gärtnerei zur Unterhaltung und Pflege der städtischen Grünflächen im Einsatz. Darüber hinaus gehören zum Bauhof fünf Handwerkerbereiche und eine Kfz-Werkstatt. Seit 2013 nutzen die Städtischen Betriebe Beckum und der Bauhof des Kreises Räume an der Neubeckumer Straße als interkommunaler Bauhof.

 

Das Projekt Ökoprofit wurde in der aktuell vierten Runde erstmals gemeinsam mit der Stadt Münster durchgeführt. Die teilnehmenden Betriebe erzielen mit ihren guten Ideen, aber auch mit Investitionen von insgesamt rund 1,45 Millionen Euro Kosteneinsparungen von jährlich 242.400 Euro. Zusammen sparen sie jährlich 540 Tonnen CO2, 1,4 Millionen Kilowattstunden Energie, 22 Tonnen Abfall und 3.050 Kubikmeter Wasser ein.

 

Koordiniert wird „Ökoprofit Münster-Kreis Warendorf“ vom Kreis Warendorf und der Stadt Münster. Unterstützung erhalten sie von den   Wirtschaftsförderungsgesellschaften von Stadt und Kreis, der Handwerkskammer, die Effizienzagentur NRW und die Energieagentur NRW. Den Teilnehmern stehen „B.A.U.M. Consult“ und „Westermann Consult“ als Berater zur Seite. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium.

 

 




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