Ortsumgehung Albersloh: Kreis und Stadt schließen Planungsvereinbarung mit dem Land NRW

Eine Lösung für das Verkehrsproblem in der Ortsdurchfahrt Albersloh (L 586) nimmt weiter Formen an: Weil der Kreis Warendorf und die Stadt Sendenhorst in Absprache mit dem Land NRW die Planungen begleiten, kann das Verfahren für die Ortsumgehung weiter vorangebracht werden.

 

Die Unterstützung des Kreises und der Stadt bei dieser bedeutsamen Maßnahme, die zur Aufgabe des Landesbetriebs Straßen.NRW gehört, ist ungewöhnlich. „Für uns war und ist der Bau der Umgehungsstraße aber so wichtig, dass wir im letzten Jahr Minister Hendrik Wüst unsere Unterstützung angeboten haben“, führt Landrat Dr. Olaf Gericke aus. Dieser freute sich über das kommunale Engagement. „Die Umgehungsstraße bringt den Menschen in Albersloh eine enorme Entlastung. Weniger Lastwagen und Autos, weniger Abgase und Lärm. Dafür mehr Sicherheit und Lebensqualität“, sagt Minister Hendrik Wüst. Auch der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum, der in Albersloh wohnt, hatte sich für die Beschleunigung des Bauvorhabens eingesetzt.

 

In gemeinsam beschlossenen Vereinbarungen mit dem Land, denen der Kreisausschuss und der Rat der Stadt Sendenhorst jüngst zugestimmt haben, wurden nun Aufgaben der einzelnen Partner formuliert und unterschrieben. „Die Stadt Sendenhorst wird im künftigen Trassenverlauf die notwendigen Baugrunduntersuchungen vornehmen“, erläutert die allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, Bettina Küch-Wallmeyer. Der Kreis Warendorf wird die nach Vorgaben des Landesbetriebes notwendigen Vermessungsarbeiten entlang des Trassenverlaufes veranlassen. Nach Abschluss der vereinbarten Leistungen erfolgen die weiteren Planungen durch Straßen.NRW. Dr. Sascha Kaiser, Direktor des Landesbetriebes, begrüßt, dass die Vorarbeiten des Kreises und der Kommune einen großen Beitrag leisten, eine schnellere Entlastung für die Menschen in Albersloh zu erreichen.

 

Die Linienbestimmung der Ortsumgehung für Albersloh erfolgte durch die Bezirksregierung Münster im Jahr 2016. Die Trasse der rund 4,7 Kilometer langen Umgehung befindet sich nordöstlich der Ortslage Albersloh. Nördlich von Albersloh beginnt die Trasse an der L 586 und verläuft zunächst in östlicher Richtung.

 

Im Anschluss sind Brückenbauwerke über die Werse, die WLE-Trasse und die L 585 vorgesehen. Nach Anbindung der K 33 quert die Umgehungstrasse zwei Wirtschaftswege, um dann südöstlich von Albersloh wieder an die L 586 anzubinden.

 

 

 




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