Landratsradtour in Ostbevern / Große Nachfrage nach Wohnraum / Corona-Folgen im Blick

Bei seiner jährlichen Sommerradtour in den kreisangehörigen Kommunen war Landrat Dr. Olaf Gericke mit Vertreterinnen und Vertretern der Kreisverwaltung zu Gast in Ostbevern. Bürgermeister Wolfgang Annen, sein Vertreter Dr. Michael König, Hans-Heinrich Witt (Fachbereichsleiter Bauen) und Ulrike Jasper (Pressestelle) empfingen die Gruppe bei schönstem Sommerwetter am Rathaus.

 

Von dort aus besuchten – und testeten - sie die neue Kneipp-Anlage auf der Streuobstwiese. Die Anlage bietet neben einem Kneipp-Tretbecken auch einen Barfuß-Pfad, fest installierte Fitnessgeräte und einen Kräutergarten. „Auf unserer Streuobstwiese haben wir zudem zwölf neue Obstbäume angepflanzt, um sie noch lauschiger zu machen“, erläuterte Bürgermeister Wolfgang Annen. „Sie ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.“

 

Wolfgang Neumann, der auf der Hauptstraße ein Reisebüro betreibt, berichtete den Radfahrern von den Herausforderungen der Corona-Pandemie für die Tourismusbranche. Umsatzeinbußen von rund 75 Prozent, verunsicherte Kunden und Mitarbeiter in Kurzarbeit sind nur einige der Themen, die seinen Alltag derzeit bestimmen. Landrat Dr. Olaf Gericke: „Die Tourismusbranche ist besonders hart von den Corona-Einschränkungen getroffen worden. In der Zeit des zweiten Lockdowns im Kreis Warendorf haben wir in unseren Testzentren alles gegeben, um so vielen Urlaubswilligen wie möglich einen benötigten negativen Test zu ermöglichen.“

 

An der Hauptstraße, wo derzeit 29 Wohneinheiten mit dazugehöriger Tiefgarage, Geschäftsräumen und einem öffentlichen Parkplatz entstehen, sah sich die Gruppe die Modellzeichnung des „Bever-Carrees“ an. „Die Nachfrage nach Wohnraum in Ostbevern ist riesig“, so der Bürgermeister. Das wurde auch im Neubaugebiet an der Wischhausstraße und im Baugebiet „Kohkamp III“ deutlich, in dem zusammen mehr als 600 Wohneinheiten entstehen. „Wir haben aber ein Vielfaches an Interessenten für unsere Grundstücke“, erläuterte Annen.

 

Am Tisch der Freundschaft wurde es zum Abschluss der Radtour durch Ostbevern gemütlich. Dort erzählten sieben Damen der Basargruppe von ihrem Einsatz zu Beginn der Corona-Krise. Sie hatten mit teilweise gespendeten Nähmaschinen mehrere Hundert Alltagsmasken genäht und durch den Verkauf mehr als 8.000 Euro für Hilfsprojekte in Ruanda erzielt. „Maskennähen macht süchtig“, waren sich die Damen einig. „In der Corona-Zeit sind wir trotz räumlicher Distanz emotional näher zusammengerückt“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke. „Die Basargruppe, die wir hier passend am Tisch der Freundschaft kennenlernen durften, ist nur ein Beispiel für diese gelebte Menschlichkeit.“

 




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