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Ökoprofit: Gesundheitszentrum Walstedde beeindruckt beim Umweltschutz / Landrat Dr. Olaf Gericke lobt vielfältiges Engagement

Die Umwelt entlasten und dabei Geld sparen: Dieses Motto hat sich das Gesundheitszentrum Walstedde auf die Fahnen geschrieben. Die zahlreichen Bemühungen haben nun zum Erfolg geführt: Landrat Dr. Olaf Gericke zeichnete das Unternehmen in Drensteinfurt mit dem Ökoprofit-Zertifikat aus.

 

Das Gesundheitszentrum Walstedde ist ein Zusammenschluss aus Kliniken und einem Ambulanzzentrum, in dem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene umfassend gesundheitlich betreut werden. Die Versorgungseinrichtung mit Kinderärzten, Ergo- und Psychotherapeuten besteht seit 2003 und hat sich zu einem stetig wachsenden Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern entwickelt, berichtete Geschäftsführer Stefan Kamp.

 

Das Gesundheitszentrum erhielt das Ökoprofit-Zertifikat für eine ganze Reihe von Maßnahmen: dazu gehören der Umbau des Blockheizkraftwerkes, um die Effizienz bei der Stromerzeugung zu steigern, die Umrüstung der Lüftungsanlage in der Klinik, die Abschaltung von Durchlauferhitzern sowie die Trennung und Sortierung von Müll und weitere kleinere Maßnahmen. Zudem wurden ökologische Ausgleichsflächen mit einer Größe von 2500 Quadratmetern angelegt, auf der die Baumbestände gepflegt werden. Dank dieser Maßnahmen kann das Gesundheitszentrum Walstedde nicht nur 1,22 Tonnen Kohlendioxid (CO2), 23.220 Kilowattstunden und mehr als 8.500 Euro einsparen. In der Einrichtung fällt auch etwa 1 Tonne Abfall weniger an als zuvor.

 

Landrat Dr. Olaf Gericke lobte den Einsatz des Gesundheitszentrums Walstedde im Rahmen des Projekts Ökoprofit. „Im Kreis Warendorf spielt der Klimaschutz eine wichtige Rolle. Daher freut es mich, dass sich unsere Unternehmen in diesem Bereich so stark engagieren. Der Einsatz des Gesundheitszentrums Walstedde zeigt, dass sich viele Einzelprojekte ökologisch und wirtschaftlich lohnen.“  Als Bestätigung für die „konsequenten Aktivitäten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umweltschutzbereich“ sieht Geschäftsführer Stefan Kamp die Auszeichnung.

 

Das Projekt Ökoprofit wurde in der aktuell vierten Runde erstmals gemeinsam mit der Stadt Münster durchgeführt. Die teilnehmenden Betriebe erzielen mit ihren guten Ideen, aber auch mit Investitionen von insgesamt rund 1,45 Millionen Euro Kosteneinsparungen von jährlich 242.400 €. Zusammen sparen sie jährlich 540 Tonnen CO2, 1,4 Millionen Kilowattstunden Energie, 22 Tonnen Abfall und 3.050 Kubikmeter Wasser ein.

 

Koordiniert wird „Ökoprofit Münster-Kreis Warendorf“ von Marcel Richter (Kreis Warendorf) und Uschi Sander (Stadt Münster). Unterstützung erhalten die beiden dabei von Petra Michalczak-Hülsmann (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf). Als Partner begleiten die Wirtschaftsförderungsgesellschaften von Stadt und Kreis, die Handwerkskammer, die Effizienzagentur NRW und die Energieagentur NRW das Programm. Den teilnehmenden Unternehmen stehen „B.A.U.M. Consult“ und „Westermann Consult“ als Berater zur Seite. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom nordrhein-

westfälischen Umweltministerium.

 


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