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Photovoltaik-Anlage erzeugt umweltfreundlichen Strom fürs Kreishaus

Die neue Photovoltaikanlage auf dem Kreishausdach besichtigten (v.l.) Kreisdirektor Dr. Stefan Funke, Landrat Dr. Olaf Gericke, Energiebeauftragter Bernhard Gröpper und Amtsleiter Hendrik Borgstedt (beide Amt für Hochbau und Immobilienmanagement). – (Foto: Kreis Warendorf).

Auf mehreren Flachdächern des Kreishauses ist Anfang Februar eine Photovoltaikanlage installiert worden. Sie hat eine Nennleistung von 100 kW/Peak (kWp) und kann jetzt ihren Betrieb aufnehmen. Den umweltfreundlich erzeugten Strom will der Kreis Warendorf selbst nutzen. „Mit der Anlage leisten wir einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz und zur Unabhängigkeit des Kreises von Stromlieferungen“, betonte Landrat Dr. Olaf Gericke. Zusammen mit Kreisdirektor Dr. Stefan Funke sah er sich die Installation der großen Anlage an.

 

„Die Photovoltaikanlage wird voraussichtlich 84.000 kWh pro Jahr erzeugen. Damit erhöhen wir die Quote des selbst erzeugten Stroms am Kreishaus auf etwa 50 Prozent. Schon seit zwei Jahren sorgt ein Blockheizkraftwerk auf dem Kreishausdach für den Löwenanteil an der Eigenstromerzeugung“, berichtet Kreisdirektor Dr. Funke, der in seiner Funktion als Kämmerer auch für die Gebäude und Liegenschaften des Kreises zuständig ist.

 

Der Kreistag hatte im Juni 2017 grünes Licht für die Photovoltaikanlage gegeben. Synergieeffekte mit der Sanierung des Flachdachs, die 2017 abgeschlossen wurde, konnten dabei genutzt werden. Denn die Dachsanierung wurde durch den Kommunalinvestitionsförderungsfonds (KInvF) gefördert. Und auch für die etwa 120.000 Euro teure Photovoltaik-Anlage gab es Mittel aus dem KInvF, wodurch der Anteil des Kreises an den Investitionskosten nur etwa 14.000 Euro betrug.

 

„Wir haben die Module der Photovoltaikanlage nach Osten und nach Westen ausgerichtet – mit einer geringen Neigung von 15°. Dadurch kann das Sonnenlicht über die gesamte Tageslänge „eingefangen“-werden. Das steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage, so dass sie sich spätestens nach zwölf Jahren amortisiert“, berichtet der Energiebeauftragte des Kreises, Bernhard Gröpper. Auch am Wochenende wird Strom am Kreishaus benötigt – zum Beispiel für die beiden Leitstellen von Rettungsdienst/Feuerwehr und Polizei, aber auch für die Server. So ist auch samstags und sonntags eine Grundauslastung garantiert. Deshalb kann der allergrößte Teil – etwa 90 Prozent – des auf dem Dach erzeugten Solarstroms im Kreishaus verbraucht werden. Auf einen teuren Batteriespeicher konnte deshalb verzichtet werden.

 

Ob sich eine Photovoltaikanlage auch für Privathäuser lohnt, können Eigenheimbesitzer unter www.sonnendach.waf.de nachsehen. Dort sind alle Dachflächen in den Städten und Gemeinden des Kreises Warendorf in einer Karte verzeichnet. Dazu gibt es Informationen darüber, ob sich die einzelnen Flächen für die Nutzung die Nutzung von Solarenergie für Strom oder Wärme eignen.


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