Springe zum Inhalt Springe zur Suche Springe zur Startseite

„Nur Armleuchter fahren ohne Licht!“

Polizeihauptkommissar Bodo Kowatz von der Direktion Verkehr – Verkehrsunfallprävention erklärt (v. l.) Emily Zimmer, Josephine Rehländer, Sara Leiße und Lenia Vögeling aus der Klasse 5a, welche Fahrradlampen sich im Radverkehr am besten eignen.
Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b der Teamschule Drensteinfurt mit ihrer Lehrerin Gabriele Summerfield (hinten 2.v.r.) und den Betreuern der Aktion: Polizeioberkommissarin Michaela Loeber (r.) und Polizeihauptkommissar Bodo Kowatz (l.), Direktion Verkehr – Verkehrsunfallprävention, sowie Alexander Czapla (hinten, Mitte) von der P.3 Agentur für Kommunikation und Mobilität aus Köln.

Wie wichtig verkehrssichere Fahrräder sind und wie gefährlich das Fahren in der Dunkelheit sein kann, erfuhren 102 Schülerinnen und Schüler der Teamschule Drensteinfurt. Jeweils zwei Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 nahmen an der eintägigen "Aktion Licht" teil. „Nur Armleuchter fahren ohne Licht!“ heißt das Motto der Aktion, die der Kreis Warendorf mit Unterstützung der Kreispolizeibehörde nun schon zum siebten Mal an Schulen anbietet.

 

Eine wichtige Erkenntnis war: die Fahrradbeleuchtung hat nicht nur die Funktion, dass man selber etwas sieht. Genauso wichtig ist es, von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Um dies zu erleben, durchliefen die Schülerinnen und Schüler in Gruppen jeweils vier Stationen, die in der Sporthalle aufgebaut waren.

 

Die erste Station „Black Box“ war eine Kiste, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt wurde. Von einem davor montierten Fahrrad aus erlebten die Schüler, dass Fahrradlampen nicht nur das Umfeld beleuchten, sondern gleichzeitig auch wichtige Positionslampen sind. An der Station „Beleuchtungseinrichtungen“ wurden die vorgeschriebenen Bestandteile der Fahrradbeleuchtung aufgezeigt. Zudem wurde erläutert, welche Lichtquellen (über die gesetzlich notwendigen Vorder- und Rücklichter sowie die Reflektoren an den Reifen bzw. Speichen hinaus) noch sinnvoll sind. In einem Reparaturkurs an der dritten Station erhielten die Schüler Tipps zur Selbsthilfe bei der Fahrradreparatur und behoben selber kleinere Mängel an der Beleuchtung und den Bremsen. Reflektierende Materialien waren das Thema an der vierten Station. Die Polizisten zeigten, wie durch den Einsatz von Warnwesten, Clips auf den Speichen oder Anhängern am Schulrucksack und vieler weiterer reflektierender Materialien die eigene Sichtbarkeit erhöht werden kann.

 

Der Kreis Warendorf ist seit Februar 2012 Mitglied der "Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW" (AGFS). Im Rahmen der Mitgliedschaft kann der Kreis auf verschiedene Kampagnen zur Förderung des Rad- und Fußgängerverkehrs zurückgreifen – die "Aktion Licht" ist nur ein Beispiel dafür. Nach der guten Resonanz bei Lehrern und Schülern soll die Aktion in Schulen des Kreises Warendorf auch in den nächsten Jahren wieder stattfinden.

 


Untermenüpunkte im aktuellen Bereich

 

#35607