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Nach Bückenabsturz in Telgte: Arbeitsgruppe des Kreises nimmt eigene Brücken in den Blick

Nachdem am vergangenen Freitagnachmittag ein Teil einer städtischen Brücke in Telgte-Westbevern auf die dortige ICE-Strecke gestürzt war, hat noch am Wochenende eine interne Arbeitsgruppe des Kreises Warendorf zusammengefunden. In dem Gespräch ging es neben dem Schadensereignis auch um den Zustand der kreiseigenen Brücken.

 

Landrat Dr. Olaf Gericke, der noch am Freitagabend in Westbevern war, um sich einen Eindruck der Lage zu verschaffen, brachte es auf den Punkt: „Das war Glück im Unglück. Man möchte sich nicht ausmalen, was hätte passieren können, wenn ein Zug mit dem Brückenbauteil kollidiert wäre.“

 

„Wir weisen die kreisangehörigen Kommunen noch einmal ausdrücklich auf das Schadensereignis hin und sensibilisieren sie für das Thema Brückensicherheit“, beschreibt Dezernent Dr. Herbert Bleicher, der beim Kreis für das Thema Straßenbau zuständig ist, das Vorgehen für die nächsten Tage. Dazu habe man noch am Wochenende die Kommunen angeschrieben, führt André Hackelbusch, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Straßenbau, weiter aus.

 

Der Kreis Warendorf verwaltet seine 76 Brücken in einer softwaregestützten Datenbank. Jede Brücke wird nach der entsprechenden DIN-Norm in den dort vorgegebenen Intervallen überprüft und bewertet. Positives Ergebnis anhand der vorliegenden Prüfberichte: alle Brücken befinden sich in einem verkehrssicheren Zustand.


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