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Museum Abtei Liesborn stellt zwei Neuerwerbungen vor

Vom Aufstieg und Fall des Ikarus zeugen die Flügel, die Miriam Vlaming zusammen mit dem mexikanischen Künstler Luis Uribe gefertigt hat und die das Museum Abtei Liesborn angekauft hat.
„Vertigo“ heißt das Malerin Miriam Vlaming Museumsleiterin Dr. Elisabeth Schwarm vor dem frisch aufgehängten Gemälde.

Das Museum Abtei Liesborn stellte für seine Sammlung zwei Neuerwerbungen vor. So konnte es ein Gemälde der Malerin Miriam Vlaming ankaufen. Vlaming gilt als bedeutendste weibliche Vertreterin der Leipziger Schule und ist Meisterschülerin von Arno Rink. Anfang des Jahres war in dem Museum des Kreises Warendorf eine große Werkschau der Künstlerin zu sehen. Sie trug den Titel „Vertigo“. So lautet auch der Titel des Gemäldes, das nun angekauft wurde.

 

Für Vlaming bedeutet „Vertigo“ – das ist der lateinischer Fachausdruck für Schwindel – das Taumeln zwischen den Welten, das Changieren zwischen Sehnsucht und Beklommenheit, wie es in dem reichen Bildkosmos der Malerin häufig zu beobachten ist.

 

Inhaltlich hat sich die Künstlerin in dem Gemälde „Vertigo“  mit der Ikarus-Thematik auseinandergesetzt. Vom Aufstieg und Fall des Ikarus zeugen auch die großen Flügel, die Miriam Vlaming zusammen mit dem mexikanischen Künstler Luis Uribe gefertigt hat und die das Museum Abtei Liesborn ebenfalls angekauft hat. Für Miriam Vlaming ist die Geschichte des Ikarus, der versucht hat, den Traum vom Fliegen wahr zu machen und dafür mit seinem Leben bezahlt hat, eine Parabel, die auf die Sehnsüchte und Träume des Menschen aber auch auf seinen Größenwahn abhebt. www.museum-abtei-liesborn.de

 

 


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