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Literatur lebt: Neue Autoren, Themen und Technik / Museum auf Haus Nottbeck wieder eröffnet

Eröffneten die neue Dauerausstellung im Museum für Westfälische Literatur (v.l.n.r.): Landrat Dr. Olaf Gericke, Peter Scholz (Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost), LWL-Direktor Matthias Löb, Ausstellungsdesigner Robert Ward, Prof. Dr. Walter Gödden (wissenschaftlicher Leiter des Museums), Susanne Festge (Verein der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck) und der Präsident der NRW-Stiftung, Eckhard Uhlenberg.
Das Musik-Trio Größenwahn und der Live-Zeichner Robert Nippoldt begeisterten das Publikum mit ihrer Hommage an die 1920er und 30er-Jahre und an die junge Luise Eissen. Die letzte private Eigentümerin vererbte Haus Nottbeck 1987 dem Kreis Warendorf.
Volles Haus: das Interesse an der Eröffnungsfeier war groß.
Das Ehepaar Eissen (dargestellt von den Burgbühne-Schauspielern Hendrik Becker und Dorothee Allendorf) wunderte sich zunächst über die vielen Gäste auf Haus Nottbeck - dann durchschnitten (v.l.n.r.) Peter Scholz (Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost), LWL-Direktor Matthias Löb, Landrat Dr. Olaf Gericke und Eckhard Uhlenberg das Band und eröffneten das neu gestaltete Museum.
Um neue Autoren und neue Themen wie Poetry Slam wurde die Dauerausstellung aktualisiert.
Der Bereich visuelle Poesie ist im Museum für Westfälische Literatur jetzt auf neue Weise dargestellt.
Ein Videopavillon gehört zu den Neuerungen in der Dauerausstellung.

Mit neuen Themen wie Poetry Slam, einer aktualisierten Autorenliste und moderner Technik wurde das Museum für Westfälische Literatur in Oelde-Stromberg wieder eröffnet. Nach zwei Monaten Umbauzeit stellten Landrat Dr. Olaf Gericke sowie Professor Walter Gödden, wissenschaftlicher Leiter des Museums, und Ausstellungsmacher Robert Ward auf dem Kulturgut Haus Nottbeck die neue Dauerausstellung der Öffentlichkeit vor. Mit dabei waren auch Vertreter der Förderer: Die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat und Kulturpflege und der Verein der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck haben die Umgestaltung erst ermöglicht.

 

„Literatur lebt – und deswegen mussten wir die Dauerausstellung nach fast zwei Jahrzehnten auf den Stand der Zeit bringen, nicht nur mit neuen Themen und Autoren. Touchscreens und QR-Codes für Hintergrundinfos machen die Ausstellung gerade für das jüngere Publikum spannender“, erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke. „Neue Audioguides in Deutsch und Englisch führen durchs Museum. Zudem sind die Ausstellungstexte durch neue Schriften und eine optimierte Anordnung für alle besser lesbar“, so Dr. Gericke.

 

„Haus Nottbeck lag der Nordrhein-Westfalen-Stiftung immer schon sehr am Herzen“, sagte der Präsident der NRW-Stiftung, Eckhard Uhlenberg. „In den Gründungsjahren war es die NRW-Stiftung, die mit der Finanzierung der Einrichtung einen maßgeblichen Impuls für einen gelungenen Start setzte. Gerne halfen wir auch jetzt, die Dauerausstellung zu erneuern. Denn die Pläne, die der Freundeskreis uns präsentierte, waren überzeugend für ein Museum, das weiterhin auch landesweit Strahlkraft haben soll“, so Uhlenberg.

 

„Der LWL freut sich, dass er durch seine Beteiligung bei der Überarbeitung der Dauerausstellung des Museums für Westfälische Literatur einen wichtigen Baustein für ein starkes Literaturland Westfalen beitragen kann“, erklärte LWL-Direktor Matthias Löb. „Der Literaturort Haus Nottbeck bildet eine ideale Ergänzung zu den literarischen Aktivitäten, die parallel auf Burg Hülshoff im Center for Literature entwickelt werden", so Löb.

 

„Mit der neuen Dauerausstellung hat das Kulturgut Haus Nottbeck eine Reise quer durch Westfalens Literaturgeschichte lebendig, modern und interaktiv gestaltet. Die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost unterstützt diese Auffrischungskur gerne, da Jung und Alt hier auf einzigartige Weise die Welt unserer heimischen Literatur entdecken und in diese eintauchen können“, so Peter Scholz, Kuratoriumsmitglied der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost und Vorstand der Sparkasse Münsterland Ost.

 

„Mein Dank gilt allen Förderern und insbesondere dem Verein der Freunde und Förderer des Hauses Nottbeck mit Susanne Festge an der Spitze. Ohne diese tolle Unterstützung hätten wir die Umgestaltung nicht stemmen können“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke.

 

Die festliche Wiedereröffnung des Museums fand im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung auf dem Kulturgut Haus Nottbeck statt. Nach der Eröffnung durch Landrat Dr. Olaf Gericke und Grußworten der Förderer waren Musik und Unterhaltung Trumpf: Das Trio Größenwahn und der Live-Zeichner Robert Nippoldt entführten das Publikum in die 1920er und 30er-Jahre – als Hommage an die junge Luise Eissen. Die letzte private Eigentümerin vererbte Haus Nottbeck 1987 dem Kreis Warendorf.

 

Anschließend ging es aus dem Saal hinüber zum Museum für Westfälische Literatur. Dort wunderte sich das Ehepaar Eissen (dargestellt von Burgbühne-Schauspielern) als Bewwohner des früheren Herrenhauses zunächst auf der Freitreppe über die vielen Gäste auf Haus Nottbeck - dann durchschnitten Peter Scholz (Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost), LWL-Direktor Matthias Löb, Landrat Dr. Olaf Gericke und Eckhard Uhlenberg das Band und eröffneten das neu gestaltete Museum. In geführten Ggruppen oder einzeln konnte dann die Ausstellung besichtigt werden.

 

 

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr

 

Weitere Informationen unter Tel.: 02529 / 94 55 90 oder www.kulturgut-nottbeck.de

 

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck

Landrat-Predeick-Allee 1

59302 Oelde-Stromberg

 

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag: 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 – 18.00 Uhr


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