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Lernförderung stand im Blickpunkt beim Praxistag Schulsozialarbeit im Kreis Warendorf

Groß war das Interesse am Praxistag Schulsoziarbeit, den der Kreis Warendorf veranstaltete. Im Mittelpunkt stand die Lernförderung durch das Bildungs- und Teilhabepaket. - (Foto: Kreis Warendorf)

Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Schulsozialarbeit, den Offenen Ganztagsschulen sowie Vertreter der Kommunen im Kreis Warendorf und weitere Interessierte kamen zum ersten „Praxistag Schulsozialarbeit im Kreis Warendorf“. Veranstaltet wurde der Tag auf dem Kulturgut Haus Nottbeck vom Jobcenter Kreis Warendorf sowie dem Kreisjugendamt und den Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte des Kreises.

 

Unter dem Motto „Informieren, vernetzen, austauschen“ stand der Praxistag ganz im Zeichen des Bildungs- und Teilhabepaketes (kurz: BuT) der Bundesregierung. Welche Möglichkeiten bietet das BuT? Wie können gezielt Unterstützungsangebote vor Ort aufgebaut und refinanziert werden? An welchen Stellen besteht Verbesserungsbedarf? Diese und andere Fragen rund um BuT wurden aufgegriffen. Dabei lag der Schwerpunkt klar auf der Leistungskomponente Lernförderung.

 

Dr. Ansgar Seidel, Leiter des Jobcenters, machte zum Auftakt deutlich, dass gute Bildung für junge Menschen ein ganz entscheidender Faktor für den Verlauf des weiteren Lebens sei. „Je früher ein Euro investiert wird, umso größer ist seine Wirkung!“, machte Seidel die Haltung des Kreises Warendorf deutlich und forderte zugleich die Schulen, die Schulsozialarbeiter und weitere Akteure auf, die Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket umfänglich zu nutzen.

Um diese Angebote bekannter zu machen und ihre Nutzung zu fördern, arbeiten mit dem Jobcenter, dem Kreisjugendamt und dem Schulamt des Kreises Warendorf drei Fachämter des Kreises Warendorf eng zusammen und stimmen ihre Maßnahmen miteinander ab. In diese Planungen werden künftig auch die Ergebnisse aus dem ersten Praxistag Schulsozialarbeit einfließen. So beklagten dort viele Teilnehmer den bürokratischen Aufwand, der dazu führe, dass manche BuT-Anträge gar nicht erst gestellt würden. Doch Besserung ist in Sicht: „Mit dem Inkrafttreten des ,Starke-Familien-Gesetzes‘ zum 1. August 2019 werden viele Verfahren auch im Bereich Bildung und Teilhabe einfacher“, erläuterte Stefan Kramer-Hilgensloh, Leiter des BuT-Teams des Jobcenters. „Wir überarbeiten momentan unsere Antragsformulare und die BuT-Anleitung.“  Diese Informationen werden den Schulen sowie allen Kommunen zum neuen Schuljahr zur Verfügung gestellt.

 

Erklärtes Ziel ist es, die Antragszahlen im Bereich Bildung und Teilhabe zugunsten der Kinder und Jugendlichen im Kreis Warendorf weiter zu steigern – immer in dem Wissen, dass Teilhabe und Chancengerechtigkeit so ermöglicht werden können und eine gute Bildung der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit ist.

 

 


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