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Leitstelle am Kreishaus: „Erweiterung wichtiger Schritt für mehr Sicherheit“

Informierten sich über die Arbeiten an der Leitstelle: Rohbauunternehmer Hermann Schlüter, Fabian Milz (Architekturbüro Klein.Riesenbeck + Assoziierte GmbH), Hochbauamtsleiter Hendrik Borgstedt, Kreisdirektor und Hochbaudezernent Dr. Stefan Funke, Landrat Dr. Olaf Gericke, Ordnungsdezernentin Petra Schreier, Architekt Helmut Riesenbeck sowie Jens Holtkötter, Lagedienstführer der Leitstelle, und Ordnungsamtsleiter Ralf Holtstiege (v.l.n.r.).

Die Arbeiten für die Erweiterung der Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerschutz am Kreishaus haben begonnen. Nach 25 Jahren im Dauereinsatz erfüllt sie nicht mehr die aktuellen technischen und räumlichen Anforderungen. Landrat Dr. Olaf Gericke freut sich über die Modernisierung: „Die Leitstelle ist das Herzstück der Gefahrenabwehr im Kreis Warendorf. Die Erweiterung ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit im Kreis. Dadurch sind wir auch in Zukunft auf dem neuesten Stand der Technik. Insbesondere bei Großschadenslagen steht uns künftig ein geeigneter Leitstellenbetriebsraum zur Verfügung.“ Über die 112 gehen wöchentlich etwa 800 Notrufe in der Leistelle ein, von wo aus dann die nötigen Rettungsmittel disponiert werden, damit sie schnell an den Einsatzorten sind.

 

Die Baumaßnahme soll Ende 2020 fertiggestellt sein. Im ersten Bauabschnitt wird ein zweigeschossiger Neubau mit einer Nutzfläche von rund 1000 Quadratmetern errichtet. Neben dem Leitstellenbetriebsraum werden hier auch eine Werkstatt, die Leitstellentechnik sowie zwei Fahrzeuge untergebracht. Die bisherige Leitstelle wird im zweiten Bauabschnitt umgebaut. Künftig wird sie auf einer Fläche von ca. 400 Quadratmetern Büroflächen, Sozialräume und Sanitäreinrichtungen beherbergen.

 

Die bestehende Leitstelle aus dem Jahr 1993 ist nicht nur in die Jahre gekommen, sondern vor allem deutlich zu klein geworden. Deshalb wurden 2014 Raum-Container als Übergangslösung auf dem Parkplatz aufgestellt.

 

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 5,5 Mio. Euro. Hiervon entfallen 1,5 Mio. Euro auf Hochbaukosten, 1,3 Mio. Euro auf Haustechnik und 1,2 Mio. Euro auf Leitstellentechnik. Mit der Durchführung wurden – bis auf die Leitstellentechnik – bisher ausschließlich Firmen aus dem Münsterland beauftragt. So wurde die Planung vom Architekturbüro Klein.Riesenbeck + Assoziierte GmbH aus Warendorf übernommen, der Rohbau des neuen Gebäudes erfolgt durch die Firma Schlüter-Bau GmbH in Beckum. Die Projektleitung liegt beim Amt für Hochbau und Immobilienmanagement des Kreises Warendorf.

 

Kurz nach dem Start der Arbeiten besuchte Landrat Dr. Olaf Gericke mit Kreisdirektor Dr. Stefan Funke und Ordnungsdezernentin Petra Schreier die Baustelle. Architekt Helmut Riesenbeck und Rohbauunternehmer Hermann Schlüter informierten die Kreisspitze über den Stand der Arbeiten. Bei der Gelegenheit wurde auch das Baustellenschild aufgestellt.

 

 


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