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Legehennenstall in Drensteinfurt / Kreis informiert Bürger

Mit Besorgnis reagieren die Anwohner auf den geplanten Bau eines Legehennenstalls in Drensteinfurt-Walstedde. Hier sollen 14.998 Legehennen in einem Stall mit überdachtem Auslauf und Freilandhaltung leben. „Wie werden die Geräusch- und Geruchsimmissionen auf die Anwohner bewertet? Bestehen Gesundheitsrisiken durch Bioaerosole für die Nachbarn? Stehen Auswirkungen auf das Grundwasser zu befürchten?“ – diese und weitere Fragen haben die Anwohner in einem Schreiben an das Bauamt und das Gesundheitsamt des Kreises formuliert.

 

Beide Ämter der Kreisverwaltung haben jetzt auf diesen Fragenkatalog geantwortet und stellen klar, dass gesundheitliche Gefahren, Geräuschbelästigungen und Auswirkungen auf das Grundwasser nicht zu erwarten sind. „Alle maßgeblichen Grenzwerte werden bei dem Bauvorhaben eingehalten“, sind sich Bauamtsleiter Sigurd Peitz und Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Hückelheim einig. Natürlich habe man im Kreishaus Verständnis für die Sorgen und einhergehenden Fragen der Anwohner, betont Landrat Dr. Olaf Gericke. „Als öffentliche Behörde müssen wir uns jedoch an Recht und Gesetz halten – das heißt auch, eine Baugenehmigung zu erteilen, wenn alle Vorgaben erfüllt sind.“

 

Wann die endgültige Entscheidung über den Bauantrag getroffen wird, steht noch nicht fest. Die Stadt Drensteinfurt hat angekündigt, nach vertraglicher Regelung der Erschließung des Baugrundstücks ihr Einvernehmen zu erteilen. Erst danach entscheidet der Kreis. 


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