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Landschaftsplan „Sendenhorst“ jetzt rechtskräftig

Zu den im Landschaftsplan „Sendenhorst“ neu Naturschutzgebieten gehören u.a. die Hardtteiche.

Der Landschaftsplan „Sendenhorst“ ist der elfte Plan im Kreis Warendorf, der jetzt mit Veröffentlichung im Amtsblatt des Kreises am 26. Oktober 2018 in Kraft getreten ist.

 

Der Kreis hatte zuvor zur Erstellung des Landschaftsplans ein umfangreiches öffentliches Beteiligungsverfahren durchgeführt. Im April 2016 fand die frühzeitige Bürgerbeteiligung in Sendenhorst und Albersloh statt. Ein weiterer Schritt folgte mit der Offenlage des Planes im Februar/März 2018. Am 6. Juli 2018 hat der Kreistag den Planentwurf als Satzung beschlossen. Dem Landschaftsplan „Sendenhorst“ wurde von der Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster nun ohne Auflagen zugestimmt.


Der Kreis Warendorf bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Land- und Forstwirten in Sendenhorst und Albersloh, für die gute Zusammenarbeit bei der Planerstellung. Die Beteiligten im Offenlegungsverfahren werden in den nächsten Tagen über das abschließende Ergebnis gesondert, schriftlich vom Kreis unterrichtet.


Das Plangebiet des Landschaftsplans „Sendenhorst“ umfasst mit Ausnahme der im Zusammenhang bebauten Bereiche das Stadtgebiet von Sendenhorst mit dem Ortsteil Albersloh. Schwerpunkt ist die Entwicklung und Erhaltung der Naturschutzgebiete und der schutzwürdigen Landschaftsbestandteile.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Pflege und Entwicklung vorhandener Strukturen, wie Obstwiesen und Kleingewässer. Hier will der Landschaftsplan eine Hilfe für die Eigentümer bei der Pflege der Biotope leisten.

 

Mit dem Landschaftsplan „Sendenhorst“ werden folgende fünf Naturschutzgebiete ausgewiesen:

  • Erlenbruch Schlatt
  • Alte Tongrube
  • Waldgebiet Brock
  • Bruch-/Sumpfwald Greivings Sundern
  • Hardtteiche

Darüber hinaus werden zehn Landschaftsschutzgebiete, sechs Naturdenkmale und 57 geschützte Landschaftsbestandteile im Landschaftsplan festgesetzt.

 

Der Landschaftsplan bietet die Möglichkeit eine Vielzahl von Biotopmaßnahmen – wie die Anpflanzungen von Einzelbäumen, Baumreihen, Kopfbaumreihen, Ufergehölzen und Hecken, die Anlage, Pflege- und Entwicklung von Kleingewässern, die Ergänzung und Pflege von Obstwiesen, die Pflege von Biotopen und Gehölzstrukturen sowie die Anlage von Feldrainen – zu realisieren und zu finanzieren.


Bei der Umsetzung des Landschaftsplans wendet der Kreis Warendorf den sogenannten Vertragsnaturschutz an. So werden zum Beispiel gemeinsame Regelungen zur Pflege und Entwicklung in den Naturschutzgebieten auf vertraglicher Basis mit dem Eigentümer getroffen. Auch für Pflanz- und Biotopmaßnahmen sowie Pflegemaßnahmen auf privaten Flächen werden vertragliche Regelungen zugrunde gelegt. Diese Maßnahmen auf privaten Flächen sollen nur auf freiwilliger Basis im Einvernehmen mit den Eigentümern realisiert werden.


Weitere Auskünfte zum Thema erteilt

Georg Kesse

Kreis Warendorf

Amt für Planung und Naturschutz

- Untere Naturschutzbehörde -

Tel.: 02581 53-6111 / E-Mail georg.kesse@kreis-warendorf.de

 

 


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