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Kreiswahlausschuss stellt Europawahlergebnis amtlich fest

Der Kreiswahlausschuss stellte am Freitagmorgen das Ergebnis der Europawahl amtlich fest. Hier Franz-Ludwig Blömker, Maria Hamann, Ulrich Schlösser, Petra Schreier (Schriftführerin), Martin Arnst, Dr. Stefan Funke, Katrin Klabunde-Kasprzok und Nicole Rogoski (Wahlsachbearbeiterin; v.l.) mit den 216 Wahlniederschriften aus den kreisangehörigen Kommunen.

Einvernehmlich hat der Kreiswahlausschuss das Ergebnis der Europawahl in seiner öffentlichen Sitzung am Freitag (31. Mai) jetzt auch amtlich festgestellt. Nach Prüfung aller 216 Wahlniederschriften aus den 13 kreisangehörigen Städten und Gemeinden ergaben sich nur geringfügige Abweichungen.

 

Die Zahl der gültigen Stimmen liegt danach bei 135.029 Stimmen. 923 Stimmen waren ungültig. Hier das amtliche Endergebnis:

 

CDU                  48.014 Stimmen, 35,56 %

GRÜNE             29.822 Stimmen, 22,09 %

SPD                   23.999 Stimmen, 17,77 %

AfD                      9.035 Stimmen, 6,69 %

FDP                     9.035 Stimmen, 6,69 %

Die Linke             4.323 Stimmen, 3,20 %

Die PARTEI         2.396 Stimmen, 1,77 %

Sonstige              8.405 Stimmen, 6,23 %

 

Thema in der Wahlausschusssitzung war auch die Situation am Wahlabend in Telgte, wo in einem Wahllokal vorrübergehend nicht mehr genug Stimmzettel vorrätig waren. Rund 15 Personen konnten daher nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. „Ich bedaure sehr, dass nicht alle Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben konnten“, so Kreiswahlleiter Dr. Stefan Funke. „Der Landeswahlleiter hat unsere Einschätzung bestätigt, dass diese Zahl nicht abgegebener Stimmen keinen Einfluss auf die Sitzverteilung im EU-Parlament hat. Daher gibt es keinen Grund, die Wahl zu beanstanden.“ Trotzdem sei man durch den Vorfall sensibilisiert worden.

 

Die Organisation einer Europawahl ist komplex und mit viel Arbeit verbunden. Hierfür dankte der Kreiswahlleiter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kommunalen Wahlämter. Besonders herzlich dankten die Ausschussmitglieder den rund 1.300 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die am vergangenen Sonntag alles in allem für einen reibungslosen Ablauf der Wahl gesorgt hatten.

 

 


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